
Longyearbyen auf Spitzbergen
Um 9:30 Uhr treffen sich alle Teilnehmer der CASE 10 Expedition vor dem norwegischen Polarinstitut im Forschungspark, Longyearbyen.
Auf dem Programm des heutigen Tages stehen das Schiesstraining und die Einführung in die Verhaltensregeln in der arktischen Natur. Unser Trainer ist Jörg Lech, Logistiker beim norwegischen Polarinstitut und erfahrener Spitzbergenguide. Er kennt die Gegend, hatte schon viele Eisbärenbegegnungen und weiß die Gefahren der Wildnis einzuschätzen. Das Trainingsgebiet liegt etwas außerhalb von Longyearbyen, oberhalb des Flughafens, auf dem wir vor wenigen Tagen gelandete sind.
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Als erste Forschungsstation in der Antarktis ist die Neumayer-Station III ein kombiniertes Gebäude für Forschung, Betrieb und Wohnen auf einer Plattform oberhalb der Schneeoberfläche, verbunden mit einer in den Schnee gebauten Garage. Auf der Plattform sind innerhalb einer Schutzhülle insgesamt 100 Container mit Wohnräumen, Küche, Messe und Hospital sowie verschiedene Labore, Funkraum, Sanitärräume, eine Energiezentrale und eine Schneeschmelze untergebracht. Die Garage unterhalb der Station beherbergt Werkstätten, Vorrats-, Abfall- und Tankcontainer und bietet Stellplätze für die Pistenbullys und Motorschlitten. Die Schelfeiskante, an der die Versorgungsschiffe anlegen, liegt rund 16 Kilometer entfernt.
Unbeschreibliche Landschaften, eine einmalige Natur und beeindruckende Menschen in einer für uns fremden Kultur. Dies alles versteht der Hamburger Natur-Fotograf Michael Poliza in seinen Bildern festzuhalten wie kein anderer.
Mit den beiden im tNeues Verlag erschienenen Büchern „AFRICA“ und „EYES OVER AFRICA“ hat er in seinen einmaligen Foto-Dokumentationen gezeigt, welche Schönheit und Vielfalt der afrikanische Kontinent bietet.
Neben seinem Erfolg durch die Bildbände wurde Michael Poliza im Dezember 2009 zum WWF Botschafter ernannt und erlangt somit weitere Anerkennung in seinem Bestreben, den Menschen die Einzigartigkeit unserer Erde näher zu bringen und sie zum Nachdenken zu bewegen.
Anlässlich der Fussball Weltmeisterschaft 2010 wird Michael Poliza ein weiteres Mal Südafrika in den Fokus nehmen. Der Schwerpunkt des neuen Projektes liegt sowohl auf der Natur, der Tierwelt und den Menschen, aber auch auf den Austragungsorten des Mega-Events.
Unterricht aus dem Eis: „Schüler können per Videokamera, Satellit und Computer Polarforschern bei der Arbeit zuschauen und in direkten Kontakt treten. Hierdurch wird der Unterricht interaktiv und Wissenschaft direkt erfahrbar“, betonte Ira Bartels von der Deutschen Bank in Potsdam als Repräsentantin der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ anlässlich der Preisverleihung. „Für die Integration der Polarforschung der ehemaligen DDR ist die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts zudem ein vorbildliches Beispiel für das Zusammenwachsen von Ost und West.“
Die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts wurde hierfür zusätzlich mit dem Sonderpreis „Gelebte Einheit“ ausgezeichnet. Damit zählt sie zu den zwölf „Ausgewählten Orten“, die anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung als Botschafter für ein Miteinander von Ost und West gewürdigt werden.
„Wissenschaftliches Arbeiten medial direkt in den Unterricht einzubinden – das ist eine Projektidee, mit der ‘Coole Klassen Potsdam‘ völlig zu Recht zum ‘Ausgewählten Ort im Land der Ideen‘ geworden ist“, so Holger Rupprecht, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. „Ich hoffe, dass dieses Beispiel Schule macht und zum Vorbild für möglichst viele Kooperationen von Schulen und Forschungseinrichtungen in unserem Land wird.“

GANOVEX IX: Section Peak
Der Filmbeitrag zeigt die Arbeit der Geologen auf dem rund 300 Meter über Normal-Null gelegenen Section Peak in der Antarktis.

GANOVEX IX: Sommer in der Antarktis
Aufnahmen und Eindrücke des antarktischen Sommers während der GANOVEX IX-Expedtion.
Lammergeyers or quebrantahuesos (bone breakers) as they are known in Spanish are the largest bird of prey in Eurasia, and Europe’s rarest vulture, around 70% of which live in the Aragonese Pyrenees, where the expedition takes place. They feed on marrow which they get by dropping bones repeatedly onto rocks, as their Spanish name aptly suggests. Their old name in English of ossifrage also refers to this habit. They are also known in English as bearded vultures. This is in reference to the ochre ruff of quills they sport around their necks. They are not born this way, but acquire the colour by actively seeking out iron-rich muds and rubbing their feathers in them. The theory goes that in a stand-off, the redder the feather, the tougher the lammergeyer.
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