Arved Fuchs in Grönland – Folge 1

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South Africa | Folge 12

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South Africa | Folge 11

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South Africa | Folge 10

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South Africa | Folge 9

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South Africa | Folge 8

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South Africa | Folge 7

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South Africa | Folge 6

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Wolk in Namibia | Folge 7

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Namibia: Hartmannstal

Namibia: Hartmannstal

Mit Wilderness Safaris geht es nach einem einzigartigen Sonnenaufgang in den Dünen der Serra Cafema weiter durch das Hartmannstal auf der Suche nach Springböcken, Straußen und Orixantilopen.

Tourguide Clement erklärt Tiere und ihr Verhalten.

Abschluss der Safari bildet eine Fahrt auf dem Kunene, dem Grenzfluss zwischen Namibia und Angola.


Neumayer Station III – english version

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Neumayer Station III is the first research station to integrate research, operational and accommodation facilities in one building, situated on a platform above the snow surface, and connected to a garage in the snow. Within a protective casing, the platform accommodates 100 containers with living quarters, a kitchen, a mess, a hospital, various laboratories, workshops, a radio operator room, sanitary facilities, the power supply station and a snow-melting plant. The garage underneath the platform contains storage, waste and fuel containers, as well as space for vehicles, ranging from Pistenbullies to motor sleds to a rotary snowplough.


South Africa | Folge 5

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South Africa | Folge 4

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Wolk auf Island Folge 3

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Minkwal in der Bucht vor Husavik

Minkwal in der Bucht vor Husavik

Die kleine Siedlung Husavik zählt zu den Hotspots für Wal Beobachtungen auf Island. Insbesondere in den Sommer Monaten Juni und Juli kommen viele Tiere an die Küste nahe der Siedlung, um sich an dem reichhaltigen Nahrungsangebot ihre Reserven für das Jahr anzufressen.

Zu beobachten sind viele verschiedene Arten der Meeressäuger: Blauwale, Minkwale, Entenwale, Buckelwale, Zwergwale, Schwertwale, Schweinswale und vieles mehr…

‘Wolk auf Island Folge 3′ weiterlesen


South Africa | Folge 3

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Wolk im Eis – Folge 4

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Ein Beluga Wal vor der Küste Spitzbergens

Ein Beluga Wal vor der Küste Spitzbergens

Die ersten Tage der CASE 10 Expedition im Camp am Liefdefjord beginnen und enden mit dem Geräusch des prasselnden Regens auf den Zelten.

Es ist grau, feucht, kalt und ungemütlich. Nur selten schaffen es ein paarwenige Sonnenstrahlen durch die dicke Wolkendecke. Aus dem Ofenrohr des Küchenzeltes steigt dunkler Qualm vom feuchten Feuerholz. Nur langsam trocknet das klein geschlagene Strandgut, obgleich es geschichtet neben dem warmen Ofen liegt.

‘Wolk im Eis – Folge 4′ weiterlesen


South Africa | Folge 2

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South Africa | Folge 1

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Growing the Future

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Following the success of the Green Futures model, the Grootbos Foundation has embarked on a new training project to further our commitment to developing the local community. Growing the Future is all about food production, and 8 women will be trained per year in the growing of vegetables and fruit, beekeeping and the principles of successful animal husbandry.

Subsistence farming has always been integral to many of the South African cultures, but in recent years, as people have moved from rural areas to the cities in search of work, these skills have started to lapse. This is understandable as most of the people that move to the cities end up living in squatter camps under difficult conditions where arable land is hard to come by. Also, subsistence farming has taken a backseat to the luxuries that can be attained with money. For this reason we have decided to give Growing the Future a Chickens are a vital source of foodcommercial edge, showing how people can provide food, as well as generate income. For example, strawberries can be eaten, but when they are made into jam they can be sold for a profit. It is important to us that the women have some exposure to, and learn the principles behind successful business. This will form a large part of the life skills component of the course, which will also include computer literacy, health education, numeracy and English.


GANOVEX IX: Section Peak

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GANOVEX IX: Section Peak

Der Filmbeitrag zeigt die Arbeit der Geologen auf dem rund 300 Meter über Normal-Null gelegenen Section Peak in der Antarktis.


Polarstern – Coole Klassen

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Polarstern im Eis der Antarktis

Polarstern im Eis der Antarktis

Das Projekt “Coole Klassen” möchte Lehrer und Schüler für die Polar- und Klimaforschung begeistern. Lehrer der Fachrichtungen Geographie, Biologie, Chemie, Physik und Sozialkunde haben die Möglichkeit die Wissenschaftler ins Eis zu begleiten und an Expeditionen teilzunehmen. “Coole Klassen” dient zudem als Plattform um Erfahrungen, Ideen und Unterrichtsmaterialien auszutauschen.

‘Polarstern – Coole Klassen’ weiterlesen


Polarstern – MABEL

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MABLE wird aus fast 2000 Metern Wassertiefe geborgen

MABLE wird aus fast 2000 Metern Wassertiefe geborgen

MABEL ist ein vom INGV (Institutio Nationale di Geofisica e Vulcanologia) in Rom entwickeltes Tiefseelaboratorium und dient der Erforschung biogeochemischer Prozesse und geophysikalischer Vorgänge nahe des und am Meeresboden. Es wurde am 5. Dezember 2005 erstmals in antarktischen Gewässern, ebenfalls von Bord der Polarstern, abgesetzt. Zur Wiederaufnahme wurde für diese Reise das von der TFH Berlin und TU Berlin entwickelte Dockingmodul MODUS (Mobile Docker for Underwater Sciences) auf Polarstern verladen, wo es zusammen mit drei Containern zur Systemsteuerung und einer Winde seit Beginn der Reise auf dem Achterdeck auf seinen Einsatz wartete.

‘Polarstern – MABEL’ weiterlesen


Sun TV Bulungula | Eastern Cape

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SunTV Bulungula

SunTV Bulungula

Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 installiert das Bonner Solarunternehmen SolarWorld zahlreiche Sun-TV-Stationen in Afrika, über die die Menschen das Großereignis live verfolgen können. Hintergrund für die Initiative des Unternehmens ist, dass ein Großteil der Südafrikaner anders keine Möglichkeit hätten, die Spiele live zu verfolgen. Die mit Solarstrom betriebenen TV- Stationen sollen vor allem im ländlichen Raum zum Einsatz kommen, wo es keine ausgebaute Infrastruktur sowie eine geregelte Stromzufuhr gibt. Die Sun-TV-Anlagen von SolarWorld verfügen über Solarmodule, Batterien, Laderegler, DVD-Player und ein TV-Gerät mit Satellitenempfänger.


Süd-Afrika mit Michael Poliza

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Bahrain – Land of contrasts

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Bahrain – Land of Contrasts (2010)

von Jens Kösters und Christoph Seidel

In Zusammenarbeit mit der Unesco entstand eine Filmdokumentation über das arabische Königreich Bahrain. Mit einer Fläche, die mit den Ausmaßen von Hamburg zu vergleichen ist, ist Bahrain der kleinste Staat im arabischen Raum. Trotz der Tatsache verfügt die Insel über eine reichhaltige Geschichte und Kultur, die bis auf das 3. Jahrtausend vor Chr. zurück geführt werden kann. Neben dem Fort Qal`at al Bahrain, das im Jahre 2005 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, war die pulsierende Hauptstadt Manama, die alte Innenstadt von Muhaaraq, sowie die Töpferstadt A’Ali und deren umliegenden Grabhügelfeldern, Mittelpunkt der Dokumentation. Zusätzlich wurde auf den Hawar Inseln nördlich von Katar gedreht. Dort plant die Unesco in den nächsten Jahren ein Biosphäre Reservat zu errichten.


Bau der Neumayer III Station

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Neumayer-Station III

Neumayer-Station III

Die neue deutsche Antarktisstation Neumayer III des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft wird am 16. November in die Antarktis verschifft. Die von der Firmengemeinschaft J.H. Kramer Stahlbau und Kaefer Isoliertechnik gefertigte Station wird derzeit in Bremerhaven für die vierwöchige Überfahrt vorbereitet.

‘Bau der Neumayer III Station’ weiterlesen


Aufbau der Neumayer-Station III

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Als erste Forschungsstation in der Antarktis ist die Neumayer-Station III ein kombiniertes Gebäude für Forschung, Betrieb und Wohnen auf einer Plattform oberhalb der Schneeoberfläche, verbunden mit einer in den Schnee gebauten Garage. Auf der Plattform sind innerhalb einer Schutzhülle insgesamt 100 Container mit Wohnräumen, Küche, Messe und Hospital sowie verschiedene Labore, Funkraum, Sanitärräume, eine Energiezentrale und eine Schneeschmelze untergebracht. Die Garage unterhalb der Station beherbergt Werkstätten, Vorrats-, Abfall- und Tankcontainer und bietet Stellplätze für die Pistenbullys und Motorschlitten. Die Schelfeiskante, an der die Versorgungsschiffe anlegen, liegt rund 16 Kilometer entfernt.


Wolk im Eis – Folge 1

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Longyearbyen auf Spitzbergen

Longyearbyen auf Spitzbergen

Um 9:30 Uhr treffen sich alle Teilnehmer der CASE 10 Expedition vor dem norwegischen Polarinstitut im Forschungspark, Longyearbyen.

Auf dem Programm des heutigen Tages stehen das Schiesstraining und die Einführung in die Verhaltensregeln in der arktischen Natur. Unser Trainer ist Jörg Lech, Logistiker beim norwegischen Polarinstitut und erfahrener Spitzbergenguide. Er kennt die Gegend, hatte schon viele Eisbärenbegegnungen und weiß die Gefahren der Wildnis einzuschätzen. Das Trainingsgebiet liegt etwas außerhalb von Longyearbyen, oberhalb des Flughafens, auf dem wir vor wenigen Tagen gelandete sind.

‘Wolk im Eis – Folge 1′ weiterlesen


Coole Klassen auf Spitzbergen

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Unterricht aus dem Eis: „Schüler können per Videokamera, Satellit und Computer Polarforschern bei der Arbeit zuschauen und in direkten Kontakt treten. Hierdurch wird der Unterricht interaktiv und Wissenschaft direkt erfahrbar“, betonte Ira Bartels von der Deutschen Bank in Potsdam als Repräsentantin der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ anlässlich der Preisverleihung. „Für die Integration der Polarforschung der ehemaligen DDR ist die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts zudem ein vorbildliches Beispiel für das Zusammenwachsen von Ost und West.“

Die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts wurde hierfür zusätzlich mit dem Sonderpreis „Gelebte Einheit“ ausgezeichnet. Damit zählt sie zu den zwölf „Ausgewählten Orten“, die anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung als Botschafter für ein Miteinander von Ost und West gewürdigt werden.

„Wissenschaftliches Arbeiten medial direkt in den Unterricht einzubinden – das ist eine Projektidee, mit der ‘Coole Klassen Potsdam‘ völlig zu Recht zum ‘Ausgewählten Ort im Land der Ideen‘ geworden ist“, so Holger Rupprecht, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. „Ich hoffe, dass dieses Beispiel Schule macht und zum Vorbild für möglichst viele Kooperationen von Schulen und Forschungseinrichtungen in unserem Land wird.“


GANOVEX IX: Sommer in der Antarktis

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GANOVEX IX: Sommer in der Antarktis

Aufnahmen und Eindrücke des antarktischen Sommers während der GANOVEX IX-Expedtion.


Biosphere Spanien

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Lammergeyers or quebrantahuesos (bone breakers) as they are known in Spanish are the largest bird of prey in Eurasia, and Europe’s rarest vulture, around 70% of which live in the Aragonese Pyrenees, where the expedition takes place. They feed on marrow which they get by dropping bones repeatedly onto rocks, as their Spanish name aptly suggests. Their old name in English of ossifrage also refers to this habit. They are also known in English as bearded vultures. This is in reference to the ochre ruff of quills they sport around their necks. They are not born this way, but acquire the colour by actively seeking out iron-rich muds and rubbing their feathers in them. The theory goes that in a stand-off, the redder the feather, the tougher the lammergeyer.

‘Biosphere Spanien’ weiterlesen


GANOVEX IX: Survival Neuseeland

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GANOVEX IX Survival-Training

GANOVEX IX Survival-Training

Bevor die GANOVEX IX-Expedition richtig beginnen kann, müssen alle Teilnehmer ein Überlebenstraining auf einem Gletscher in Neuseeland absolvieren, um sich einigermaßen an die antarktischen Klimabedingungen zu gewöhnen. Erst nach Bestehen des Trainings ist einigermaßen sicheres Arbeiten und Forschen in der Antarktis gewährleistet.


Chile | Projekt Laguna Blanca

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Wolk im Eis – Folge 2

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Die Lance im Hafen von Longyearbyen

Die Lance im Hafen von Longyearbyen

Schon vor dem Frühstück können wir die Aufbauten der Lance, dem norwegischen Forschungsschiff im Hafen von Longyearbyen erkennen.

Einen Tag Verspätung hat der starke Sturm auf der Fahrt von Norwegen hierher mit sich gebracht. Für uns kann es nun endlich losgehen, denn unserer Überfahrt auf die Nordseite Spitzbergens steht nun nichts mehr im Wege. ‘Wolk im Eis – Folge 2′ weiterlesen


Global Green Challenge | Solarworld

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Entdecke die Fahrzeuge der nächsten Generation.

Die Global Green Challenge hat sich zu einer Plattform und einem Testgelände für die nächste Generation der Fahrzeugtechnik entwickelt.

Die “Global Green Challenge” wird vom südaustralischen Motorsportverband veranstaltet und gilt als die inoffizielle Weltmeisterschaft des solaren Motorsports. Das Rennen ist eine Fortführung des erfolgreichen Solarwagenrennens “World Solar Challenge” und findet bereits zum zehnten Mal statt. Die Anfänge kamen mit der legendären World Solar Challenge. Dies war eine Herausforderung für die Forschung zu nachhaltigem Transportalternativen. In der letzten Zeit wurde die Technologie für Elektrofahrzeuge stark weiterentwickelt und gefördert. Die Ergebnisse können sich bei der Global Green Challenge sehen lassen: ein Solarauto mit seinen Fahrer fährt heute mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 100 Km/h 3000 km quer durch Australien. Viele der gewaltigen Fortschritte kann man in diesem Rennen bestaunen: neue Technologien für die der Umwandlung von Sonne zu Strom, neue Batterietechnologie, Reifen mit geringem Rollwiderstand und neuartige Elektromotoren. Fahrzeuge mit diesen innovativen Technologien finden ihren Weg auch in die konventionellen Autos der neuen Generation im Kraftfahrzeugwesen. Das Global Green Challenge Event ist nicht nur ein Showlauf, sondern auch eine Ausstellung und ein Probelauf umweltfreundlicher Fahrzeuge, die mitten durch das Herz Australiens ihren Weg zurücklegen. Beim diesjährigen Rennen vom 24. bis zum 31. Oktober nehmen erstmalig auch Elektro- und weitere alternative Fahrzeuge teil.

Die “Global Green Challenge” ist in zwei Kategorien aufgeteilt: die World Solar Challenge für Solarfahrzeuge und die Eco Challenge für Serienfahrzeuge. Beide geben der Welt einen kurzen Einblick in die nachhaltig umweltfreundlichen Fahrzeuge der Zukunft.

Die Global Green Challenge umfasst zwei Kategorien:

* Die World Solar Challenge – für rein solar-angetriebene Fahrzeuge

* Die Eco Chalenge – für umweltfreundlich produzierte und experimentelle Fahrzeuge.

3000 km weit von Darwin nach Adelaide, stellt die Global Green Challenge Technologie, Forschung und Innovation der zukunftsweisenden Fahrzeuge auf die Probe. Das Rennen soll einen Anstoß für einen nachhaltigen und schonenden Umgang mit unseren Umwelt und den Planeten geben. Öffentliche Ausstellungen der Fahrzeuge vor und nach dem Rennen finden in Darwin und Adelaide statt. Ein weiteres Event wird auch in Alice Springs stattfinden.

Mehr Informationen auf Englisch finden Sie unter globalgreenchallenge.com.au.


South Africa – Michael Poliza

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Unbeschreibliche Landschaften, eine einmalige Natur und beeindruckende Menschen in einer für uns fremden Kultur. Dies alles versteht der Hamburger Natur-Fotograf Michael Poliza in seinen Bildern festzuhalten wie kein anderer.

Mit den beiden im tNeues Verlag erschienenen Büchern „AFRICA“ und „EYES OVER AFRICA“ hat er in seinen einmaligen Foto-Dokumentationen gezeigt, welche Schönheit und Vielfalt der afrikanische Kontinent bietet.

Neben seinem Erfolg durch die Bildbände wurde Michael Poliza im Dezember 2009 zum WWF Botschafter ernannt und erlangt somit weitere Anerkennung in seinem Bestreben, den Menschen die Einzigartigkeit unserer Erde näher zu bringen und sie zum Nachdenken zu bewegen.

Anlässlich der Fussball Weltmeisterschaft 2010 wird Michael Poliza ein weiteres Mal Südafrika in den Fokus nehmen. Der Schwerpunkt des neuen Projektes liegt sowohl auf der Natur, der Tierwelt und den Menschen, aber auch auf den Austragungsorten des Mega-Events.


Coole Klassen auf Spitzbergen

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GANOVEX IX: Geologie

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GANOVEX IX: Geologie

GANOVEX IX: Geologie

Wir begleiten die Forscher der GANOVEX IX-Expedition bei ihren geologischen Arbeiten in der Terra Nova Bucht der Antarktis.


Wolk in Namibia | Folge 3

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Der beschwerliche Weg über den Van Zyl's Pass.

Der beschwerliche Weg über den Van Zyl's Pass.

In der dritten Folge der Sendereihe “Wolk in Namibia ” bezwingen unsere Abenteurer den Van Zyl’s Pass im Nord-Westen Namibias. Eine echte Herausforderung und der erste Höhepunkt dieser Offroadtour. Immer wieder ist der steinige Weg über den Pass von großen Felsbrocken versperrt oder tiefe Löcher müssen mit Geröll aufgefüllt werden. Für die Fahrer der 3 Jeeps heisst es höchste Konzentration und blindes Vertrauen auf den Einweiser, der den besten Weg über den Pass dirigiert.


Eröffnung Neumayer-Station III

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Eröffnung der Neumayer-Station III

Eröffnung der Neumayer-Station III

Am 20. Februar 2009 war es endlich soweit und die neue deutsche Forschungsstation wurde eröffnet. Auf der offiziellen Eröffnungsfeier in Berlin  übermittelte Forschungsministerin Schavan via Videokonferenz ihre Glückwünsche an Frau Prof. Dr.Karin Lochte, Direktorin des  Alfred-Wegener-Instituts, Bremerhaven.

Somit wurden die Bauarbeiten abgeschlossen und die Baumannschaft konnte die Antarktis nach insgesamt fast 8 Monaten Bauzeit wieder verlassen. Mit dem ersten März übernahm dann die erste Überwinterungsmannschaft der Neumayer-Station III ihren Dienst und wird die Station die kommenden 9 Monate am Laufen halten und für die kontinuierliche Datenerfassung der wissenschaftlichen Observatorien sorgen.


Wolk in Namibia | Folge 2

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Namibia-Tour 2009

Namibia-Tour 2009

Die Abenteurer der Namibia 4×4-Tour 2009 haben ihr erstes Camp etwa 300 Kilometer nördlich von Namibias Hauptstadt Windhoek erreicht. Hier im Waterberg Plateau Park haben sie die erste Nacht verbracht. Ziel der bevorstehenden Etappe ist Opuwo – die Hauptstadt der Kunene-Region im Nordwesten Namibias.

Ein straffer Zeitplan erlaubt nur wenige kurze Pausen. Jedoch macht schon bald die erste Reifenpanne einen Strich durch die Rechnung der Crew. Wichtige Zeit auf dem Weg zum Van Zyl’s Pass – einem der anspruchsvollstenPässe dieser Welt – geht verloren..


Biosphere Slowakei

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The Tatra chamois is a unique subspecies of mountain antelope in immediate danger of extinction (it is listed as “critically endangered” in the IUCN Red Data Book). There is an ongoing argument about whether the rapid population decline is due to predation, particularly by wolves and less so by bears, or brought about by other reasons such as human impact and/or global climate change. ‘Biosphere Slowakei’ weiterlesen


Wolk auf Island Folge 2

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Godafoss Wasserfall auf Island

Godafoss Wasserfall auf Island

Es geht früh raus, das Wetter verspricht wie auch die letzten Tage einen erfolgreichen Tag für uns.

Zwei der Boote von North Sailing kommen gerade von der ersten Tour zurück und nach einem kurzen Gespräch mit den Guides kommen wir zu dem Schluss erst später am Nachmittag aufs Wasser zu gehen. Keins der Schiffe hatte eine Wal Sichtung, nur eine kleine Herde Delfine hat sich blicken lassen.

‘Wolk auf Island Folge 2′ weiterlesen


Wolk in Namibia | Folge 1

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Die Namibia 4×4-Tour:  12 Tage lang erleben die Teilnehmer die urtümliche und einzigartige Natur Namibias, fern ab der Zivilisation.

Ein echtes Off-Road-Abenteuer in den typischen kargen Berglandschaften Namibias und den einsamen Steppen. In direktem Kontakt zu den Ureinwohnern des südafrikanischen Landes.

Namibia 4x4 Tour

Namibia 4x4 Tour

In der ersten Folge von “Wolk in Namibia” heisst es Packen und alle Vorbereitungen in Windhoek treffen. Dann geht es endlich los und die Teilnehmer  starten die Tour in den äussesten Nordwesten Namibias. Wie die Reise beginnt und das erste Camp aussieht sehen Sie hier in der ersten Folge unserer Sendereihe.


GANOVEX IX: Gondwana-Station

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img06454.jpgDie Gondwana-Station ist eine deutsche polare Forschungsstation in der Antarktis. Sie ist nach dem Kontinent Gondwana benannt und wurde 1983 erbaut. Die Station befindet sich an der Terra-Nova-Bucht im Nord-Viktorialand am Rossmeer. (Quelle: Wikipedia)


Boten der Antarktis

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Eisberg in der Atka Bucht - Antarktis

Eisberg in der Atka Bucht - Antarktis

Expedition ans Ende der Welt – mit der Polarstern durch das ewige Eis. Ende Januar2007 startete die Antarktis Expedition AntXXIII/ 9, durchgeführt vom Alfred-Wegner-Institut, mit der FS Polarstern aus Punta Arenas in Chile. Ziel der 12wöchigen Forschungsexpedition war das Südpolarmeer. Über 40 Wissenschaftler aus ganz Deutschland und dem Ausland bekamen die Möglichkeit östlicher in die Antarktis vorzudringen als die Polarstern jemals zuvor gewesen ist. ‘Boten der Antarktis’ weiterlesen


Wolk auf Island Folge 1

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Der Hafen Husaviks im Norden Islands

Der Hafen Husaviks im Norden Islands

Der Moderator Matthias Wolk erreicht die kleine Hafensiedlung Husavik im Norden von Island. Von hier aus starten die Schiffe der Firma North Sailing, die in den Gewässern vor der Küste Nord Islands Walbeobachtungstouren anbieten. Doch nicht nur das Leben im Meer ist in Island einmalig. In direkter Umgebung Husaviks kann man die schroffe Schönheit der Insel im Nord Atlantik erleben.

‘Wolk auf Island Folge 1′ weiterlesen


Saurier-Ausgrabung am Isfjord

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Gruppenbild in Barentzburg

Gruppenbild in Barentzburg

Longyearbyen am Isfjorden auf Spitzbergen, September 2006

Vier Wissenschaftler zieht es auf die Westseite des Isfjordes auf Spitzbergen wo 2002 direkt in der Steilküste des Strandes ein Teil eines Saurierskelettes gefunden wurde. Damals waren es russische Forscher die diesen Fund machten und der norwegischen Regierung und dem Sysselmann meldeten. Vier Jahre später hat Dr. Dirk Blomeier, Mitarbeiter des norwegischen Polarinstitutes die Genehmigung bekommen die Überreste zu bergen. Mit in seinem Team sind Dr. Michael Maisch, Paläontologe der Universität Tübingen und Jörg Lenk, Gastforscher an der Universität Svalbard.
‘Saurier-Ausgrabung am Isfjord’ weiterlesen


Geophysik auf der Polarstern

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Forschungsschiff Polarstern

Forschungsschiff Polarstern

Dr. Karsten Gohl arbeitet als Geophysiker auf dem Forschungsschiff ‘Polarstern’ des Alfred-Wegener-Institutes in Bremerhaven. Die in diesem Bericht begleitete Expedition ‘ANTXXIII-IX’ startet aus dem Hafen von Punta Arenas in Chile. Ziel sind die Kerguelen, das größte vulkanische Plateau der Erde, in der Antarktis. Vorort führen die Forscher Untersuchungen an der Struktur der Erdkruste durch.


Wolk in Namibia | Folge 4

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Namibia - Van Zyl's Pass Teil 2

Namibia - Van Zyl's Pass Teil 2

Die Abenteurer stehen vor dem zweiten und härteren Teil des van Zyl’s Passes – einem der schwersten zu befahrenen Pässe weltweit. Mit durchschnittlichen 2 Km/h schleppt sich der Zug aus Jeeps über das nahezu unbefahrbare Gestein.

Auf der anderen Seite erwartet die Reisetruppe jedoch eine angemessene Entschädigung für die vorangegangenen Strapazen : Das Marienflusstal, welches eine vollkommen neue Welt im Vergleich zu dem bisher Erlebten zu sein scheint.


Wolk im Eis – Folge 3

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Küste Spitzbergens

Küste Spitzbergens

Nach vielen Stunden auf dem Forschungsschiff Lance entlang der Westküste Spitzbergens kommen wir gegen Mitternacht in Sichtweite des Liefdefjordes.

In den letzten drei Stunden hat das Wetter aufgeklart, der Wind ist fast vollständig abgeflaut und die Mitternachtssonne ist in ihrer vollen Stärke zu spüren. Vor uns liegt das spiegelglatte Wasser des Fjordes und die hohen, steilen Berge spiegeln sich auf der Oberfläche. Wir stehen an Deck, genießen den Ausblick und nähern uns mit jeder Seemeile unserer Campstelle auf der Südseite des Fjordes. ‘Wolk im Eis – Folge 3′ weiterlesen


Palaoa Akkustikstation

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Palaoa Station

Palaoa Station

Scientific background: Marine mammals use sound for communication, navigation and prey detection. Acoustic sensors therefore allow the detection of marine mammals, even during polar winter months, when restricted visibility prohibits visual sightings.

The animals are surrounded by a permanent natural soundscape, which, in polar waters, is mainly dominated by the movement of ice

‘Palaoa Akkustikstation’ weiterlesen


GANOVEX IX: Überflug Antarktis

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GANOVEX IX: Überflug Antarktis

GANOVEX IX: Überflug Antarktis

Nachdem das Team in der vorangegangenen Folge ein notwendiges Überlebenstraining erfolgreich abgeschlossen hat, geht es nun auf in das ewige Eis der Südhalbkugel unseres Planeten.

Von Neuseeland aus setzen die Expeditionsteilnehmer mit dem Flugzeug über in die Antarktis, wo ihr Ziel die deutsche polare Gondwana-Forschungs-Station ist.


GKSS: CSC-Eröffnung

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GKSS

GKSS

Die Aussagen der jüngsten Berichte des UN-Klimarats (IPCC – Intergovernmental Panel on Climate Change) sind eindeutig: Insbesondere der 4. Bericht (Fourth Assessment Report) stellt fest, dass der Klimawandel stattfindet, sich beschleunigt und in seiner jetzigen Form mit größter Wahrscheinlichkeit weitestgehend vom Menschen verursacht ist. Die ersten Folgen der Erderwärmung sind bereits jetzt erkennbar und fordern entschlossenes Handeln, um negative Konsequenzen für den Menschen, die Umwelt und nachfolgende Generationen zu begrenzen.

Mit dieser Motivation hat die Bundesregierung unter Federführung des BMBF eine Hightech-Strategie zum Klimaschutz initiiert, um die im europäischen Rahmen vereinbarten Klimaschutzziele auf nationaler Ebene zu erreichen. Mit dem Climate Service Center als Bestandteil dieser Hightech-Strategie wird am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht eine neue Informations- und Beratungsplattform für Politiker, Entscheidungsträger und Investoren eingerichtet.


Wolk auf Island Folge 5

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Buckelwal in der Bucht von Husavik

Buckelwal in der Bucht von Husavik

In der fünften Folge von Wolk auf Island begibt sich der Moderator Matthias Wolk auf die Spuren der Wale und deren Geschichte im Walmuseum in Husavik.

Im Jahr 1997 gegründet, ist das Walmuseum (Hvalasafnið á Húsavík) das einzige seiner Art in Island. Es bietet ausführliche Informationen über Leben und Verhaltensweisen der 22 Wal- und Delfinarten, die rund um Island vorkommen sowie über die Geschichte des Walfangs in Island.

‘Wolk auf Island Folge 5′ weiterlesen


Forschung im Edisto Camp

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Camp Edisto in der Antarktis

Camp Edisto in der Antarktis

Das Camp der Geophysiker der GANOVEX IX Expedition der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe liegt auf den fliessenden Eismassen des Edisto Gletschers. Von hier aus operieren die Wissenschaftler mit einem Twin Otter Propeller Flugzeug und messen das Magnetfeld der Erde in einem definierten Gebiet.


Polarstern – Walforschung

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Buckelwal im Südpolarmeer

Buckelwal im Südpolarmeer

Marine mammals rely on sound and hearing as their primary means of communication and sensing their world. Concerns that anthropogenic sound in the ocean could infer their sensing, cause stress or even damage their hearing physically rose a controversial discussion and triggered a worldwide boost in marine bioacoustic research. ‘Polarstern – Walforschung’ weiterlesen


Wolk im Eis – Folge 5

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Eisberg im Südpolarmeer

Eisberg im Südpolarmeer

Es ist ein sonniger Morgen und wir bereiten einmal mehr unsere Schlauchboote vor und machen uns auf den Weg in Richtung Süd-Westen, zum Arbeitsgebiet der Geologen Dr. Karsten Piepjohn und Dr. Friedhelm Henjes-Kunst. Piepjohn ist Strukturgeologe und Henjes-Kunst Spezialist in der Altersbestimmung von Gesteinen. Beide wollen während CASE 10 verschiedene Bruchzonen untersuchen, um Rückschlüsse auf das Auseinanderbrechen des einst bestehenden Großkontinenten Laurasien zu bekommen. ‘Wolk im Eis – Folge 5′ weiterlesen


Wolk auf Island Folge 6

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Abenteurer Arved Fuchs

Abenteurer Arved Fuchs

Der Montag Morgen erwartet uns mit einer Überraschung. Der Abenteurer Arved Fuchs ist mit seinem Ice Climate Education Camp in Husavik und wir können ihn mit seiner Gruppe internationaler Schüler auf dem Segelschiff Haukur von North Sailing begleiten.

‘Wolk auf Island Folge 6′ weiterlesen


Wolk in Namibia | Folge 9

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Namibia 2009

Namibia 2009

In der letzten Folge der Namibia-Tour 2009 ist die Reisegruppe um Matthias Wolk auf Suche nach Elefanten. An einem Flussbett in der Nähe von Puros im Nordwesten Namibias finden sie frische Spuren, die die Hoffnung auf das Erlebnis , Elefanten in freier Wildbahn zu sehen, verstärken!

Am Ende der 180° Namibia-Tour durch den Nordwesten des Landes lässt Matthias Wolk auf eine Reise einzigartiger Eindrücke und Erlebnisse zurückblicken! Für ihn soll das nicht die letzte Reise durch die unberührte Wildnis dieses Landes gewesen sein!


Wolk in Namibia | Folge 8

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südliches Hartmannstal, Namibia

südliches Hartmannstal, Namibia

Im südlichen Teil des Hartmannstals im Norden Namibias treffen die Abenteurer auf ihre erste Giraffe in freier Natur. Ein majestätischer Anblick.

Aber auch andere Tiere zeigen sich, wenn auch scheu, während die Reisegruppe sich langsam aber sicher gen Süden in Richtung Zivilisation zurück bewegt.


Ballonfüllhalle und Fertigstellung der Fassade

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Neumayer Station III

Neumayer Station III

Baustelle Neumayer III – Bei angemessenen Wetterbedingunen findet die Montage der sogenannten Ballonfüllhalle statt. Das tonnenschwere Gerüst der Halle wird mit Hilfe des Krans auf das Dach gehoben und von den Männern des Bauteams montiert. zentimeter genau müssen die stahlfüsse auf das Dach der Neumayer-Station III gesetzt werden, damit die massiven Stahlschrauben eingesetzt werden können. ‘Ballonfüllhalle und Fertigstellung der Fassade’ weiterlesen


Wolk in Namibia | Folge 6

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Serra Cafema Camp

Serra Cafema Camp

Die Reise durch die nahezu unberührte Wildnis Nordnamibias hat die Abenteurer in das am nördlichsten gelegene Camp in Namibia geführt.

Direkt an der Grenze zu Angola liegt das Serra Cafema Camp, wo die Männer mit Komfort höchstem Niveaus entspannen und die bisherige Reise in Ruhe Revue passieren lassen können.


Wolk in Namibia | Folge 5

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Wolk in Namibia: Marienflusstal

Namibia: Marienflusstal

Nach der Bewältigung des Van Zyl’s Passes geht die Tour über die staubigen und trockenen Pisten des Marienflusstals weiter. Ziel ist das entlegenste und einsamste Camp Afrikas – das Serra Cafema Camp.

Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. An einem einsamen Flugplatz mitten in der Wildnis wird die Abenteurergruppe von einem Guide, der sie in das Camp geleiten soll , abgeholt.


Aufräumarbeiten und Fertigstellung der Nordfassade

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Die Neumayer-Station III im Bau

Die Neumayer-Station III im Bau

Nachdem heftige Stürme mit Schneedrift und Windgeschwindigkeiten von bis zu 30 Meter pro Sekunde die Außenarbeiten an der Baustelle Neumayer III tagelang lahm gelegt haben, kann die 50 köpfige Baumannschaft nun mit den Aufräum- und Weiterarbeiten beginnen.

Ein erster wichtiger Schritt ist das Öffnen der Rampe, denn Baufahrzeuge und Ski-Doos wurden vor dem Sturm in der Garage in Sicherheit gebracht. Jetzt werden sie dringend benötigt, denn ohne schweres Gerät und Fortbewegungsmittel können die Arbeiten im “Ewigen Eis” nicht fortgesetzt werden. ‘Aufräumarbeiten und Fertigstellung der Nordfassade’ weiterlesen


Island Wildlife Trailer

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Einmalige Aufnahmen aus dem Islands Norden. Lassen Sie sich von der atemberaubenden Natur Islands beeindrucken!


realnature.tv Magazin 02

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Das realnature.tv Magazin: Neumayer III Spezial

Das realnature.tv Magazin: Neumayer III Spezial

Das realnature.tv Magazin zeigt exklusive und aktuelle Themen aus Forschung, Expeditionen und Abenteuer. In dieser Ausgabe geht es um die Eröffnung und Inbetriebnahme der Neumayer-Station III und wir werfen einen letzten Blick in die alte Neumayer Station 15 Meter unter dem Eis.

Das Magazin erscheint zur Zeit monatlich, wird aber schon bald alle 14 Tage erscheinen.


Humpback Whale

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hnufubakur

Humpback Whale

Length: 13–17 meters
Weight: 25–40 tons.
Worldwide population: 10.000–15.000 individuals
Life expectancy: Ca. 95 years

Humpback whales, 11 – 19 m in length, are baleen whales, like blue, fin, sei and minke whales.

They primarily feed on plankton, krill, but also small fish, such as capelin and are easily identified by their enormously long flippers, which can be up to five or 6 m in length. Humpback whales are playfull, occasionally raising the flippers to slap the water surface, rolling over or leaping out of the water. Head and flippers are covered with barnacles, which will attach soon after birth and remain there during it’s lifetime.

‘Humpback Whale’ weiterlesen


Wolk auf Island Folge 4

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Nahe des Vulkangebietes Askja

Nahe des Vulkangebietes Askja

8:00 Uhr morgens, es geht früh los und in der kleinen Siedlung Husavik tut sich noch nicht allzu viel. Ein paar wenige Fischer kommen von ihrem morgentlichen Fang zurück, aber ansonten ist es ruhig.

Unser heutiger Weg führt uns ins Landesinnere zu dem Vulkangebiet Askja. Doch erst einmal steht uns eine lange und ungemütliche Autofahrt bevor. Der Weg aus dem Norden nach Askja führt über Schotterstrassen und durch kleinere Flüsse.

‘Wolk auf Island Folge 4′ weiterlesen


NM III – 2. Bausaison Teil 4

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Einlassen der ersten Container

Einlassen der ersten Container

In Bezug auf die Baustelle gibt es gute Neuigkeiten. Es sind mittlerweile alle Container verbaut. Das Kraftwerk der Station ist an Ort und Stelle.Mit vereinten Kräften wurden die letzten Kraftwerkscontainer an ihre Position im nördlichen Teil der Station verbracht und ausgerichtet. ‘NM III – 2. Bausaison Teil 4′ weiterlesen


NM III – 2. Bausaison Teil 3

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Die Container der Neumayer-Station III werden montiert

Die Container der Neumayer-Station III werden montiert

Vor allem aber hat das milde Wetter auch für gutes Vorankommen auf der Baustelle gesorgt. Das Stahlgerüst wächst stetig weiter und man kann nun schon die spätere Form der Station erkennen. Die Stations-Container werden von einem großen Stahlkorb geschützt, der später noch mit einer isolierenden Fassade verkleidet wird.

‘NM III – 2. Bausaison Teil 3′ weiterlesen


NM III – 2. Bausaison Teil 2

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Der Weg ins Camp nach einem langen Arbeitstag.

Der Weg ins Camp nach einem langen Arbeitstag.

Das Ergebnis der Bauarbeiten ist nicht zu übersehen: Aus den einzeln, aus dem Eis ragenden Stahlstützen haben die Monteure in den letzten Tagen das Stahlskelett der neuen deutschen Forschungsstation geschaffen.

Die großen Fachwerke sind eingesetzt und mit etlichen kleineren Stahlverstrebungen zu einem stabilen Ganzen zusammengesetzt worden. Vorgestern wurde dann das letzte Teil des Grundgerüstes eingesetzt, so dass die massiven Schrauben festgezogen werden konnten und nun den stabilen Halt der ganzen Station sicherstellen. ‘NM III – 2. Bausaison Teil 2′ weiterlesen


NM III – 2. Bausaison Teil 1

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Endlich „zu Hause”…

…war die einhellige Meinung des Bauteams der neuen Neumayer III Station. vier Tage saßen wir sturmbedingt auf dem „Novo Airfield” fest. Nun sind wir aber endlich auf Neumayer angekommen und die Erleichterung aller ist deutlich zu spüren. ‘NM III – 2. Bausaison Teil 1′ weiterlesen


Biosphere Namibia

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The Caprivi delta is little brother to the larger Okavango delta, yet the Caprivi delta sports the same amazing assemblage of African wildlife without the tourist crowds. In fact, although Mamili & Mudumu National Parks are directly adjacent to famous wildlife hotspots such as the Okavango and Chobe National Park in Botswana, they are rarely visited by foreigners at all and as such form one of the last true wilderness areas left in southern Africa. ‘Biosphere Namibia’ weiterlesen


Afrika Expedition Folge 1

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Werner, Jochen und Rainer machen sich aus ihrem Heimatort Clenze auf in Richtung Genua. Ziel ihrer Reise ist Namibia. Sie wollen die Reisestrecke komplett mir einem eigens dafür umgebauten alten Feuerwehrauto zurücklegen.

Ihr erstes Etappenziel ist Genua/Italien, von wo aus es mit der Fähre weiter in Richtung Tunis/Tunesien gehen soll.


Afrika Expedition Folge 2

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An Bord der Fähre Richtung Tunesien wird Jochens Geburtstag gefeiert. Mit der Fähre angekommen im Hafen von Tunis, müssen sich die drei mit ihrem gewaltigen Auto ihren Weg durch den dichten Verkehr und die engen Straßen der Stadt bahnen.

An einer Raststätte machen sie sich unverzüglich an einen provisorischen Fahrzeug-Check bevor sie ihre Reise auf dem afrikanischen Kontinent beginnen.


Afrika Expedition Folge 3

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Nach ihrer ersten Nacht auf dem afrikanischen Kontinent frühstücken die drei Abenteurer in der Morgensonne Tunesiens.

Dabei planen sie Verlauf und Etappenziele ihrer bevorstehenden Reise in Richtung Libyen.


Afrika Expedition Folge 4

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Bei einem Zwischenstopp am Wasser macht Rainer Bekanntschaft mit ein paar einheimischen Fischern. Er ist beeindruckt von den Menschen und ihrem Wesen.

Währenddessen montieren Werner und Jochen zusätzliche Scheinwefer auf das Dach des Auto, um eventuellen gefährlichen Nachtfahrten in Afrika entgegenzuwirken.


Afrika Expedition Folge 5

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Mit Hilfe eines eigens für sie zugeteilten Guides verlaufen die Formalien an der Grenze zu Libyen problemlos und der Einreise steht nichts mehr im Wege. Mit abgestempelten Reisepässen und gültigen Visa geht es weiter.

Bei ihrem Halt in Sabrate steht die Besichtigung einer alten Ausgrabungsstätte der Römer auf dem Programm. Die Begeisterung der Bauten steht ihnen ins Gesicht geschrieben.


Afrika Expedition Folge 6

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Nach einer eher bescheidenen Nacht auf einem Platz nahe eines von Müll übersähten Strandes, geht es zur Besichtigung der berühmten römischen Stadt “Leptis Magna”.

Die nahe Al Khums gelegene Stadt ist bau-technisch eine gewaltige Steigerung im Vergleich zu der vorher besichtigten Ausgrabungsstätte.

Unsere 3 Abenteurer sind von dem Anblick und der Wucht dieser noch immer pompös wirkenden antiken Bauten begeistert.


Afrika Expedition Folge 7

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Das erste Ziel der 3 Männer nach Passieren der Grenze zu Ägypten sind die Pyramiden von Giseh.

Bei der von Touristen beliebten Kultstätte wird Werner überredet, sich auf dem Rücken eines Kamels ablichten zu lassen. Auf einem ungewollten Ausritt auf dem Höckertier kommt er auf seine Kosten.


Afrika Expedition Folge 8

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Nach einer Übernachtung in Kairo,planen die drei die Reise über Luxor in den Sudan.

Auf ihrem Weg erwerben sie bei gastfreundlichen Einheimischen ihre heiß geliebten Tomaten, welche zum Abendbrot in der Wüste Verwendung in Form von Tomatensalat finden.


Afrika Expedition Folge 9

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Nachdem sie mit ihrem umfunktionierten Feuerwehrauto den Nil übequert haben, kehren Jochen, Werner und Rainer in einem Hotel in Luxor/Ägypten ein.

Dort wartet bereits ein Umschlag mit wichtigen Unterhlagen für die drei Abenteurer, ohne den eine Weiterreise quasi unmöglich wäre. Feierlich verteilt Rainer die aus Deutschland eingeflogenen Reisepässe mit den für die Durchreise durch den Sudan erforderlichen Visa.

Nach einem idyllischen Abendessen am Nil machen sich Werner , Jochen und Rainer am folgenden Mittag auf in Richtung Fähre, mit der sie in den Sudan übersetzen wollen. Auf ihrer Reise bis dahin haben sie Begleitung..


Afrika Expedition Folge 10

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Nach einigen Kilometern Umweg und einem bürokratischen Marathon stehen unsere Abenteurer in Wadi Halfa nun kurz vor dem Übersetzen mit der Fähre in den Sudan.

Während die drei auf das Befahren der Fähre warten, werden sie durch das rege Treiben am Anleger gut unterhalten.

Die kommende Nacht verbringen Jochen , Werner und Rainer auf der Fähre dicht an dicht mit Einheimischen. Am nächsten Tag im Sudan angekommen, machen sie zufällig Bekanntschaft mit zwei anderen deutschen Afrika-Abenteurern: Peter und Ernst aus dem Schwabenlande. Sie beschließen die kommenden Tage gemeinsam im Convoy durch den Sudan in Richtung Äthiopien zu reisen.


Afrika Expedition Folge 12

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Auf ihrer Reise Richtung Dongola am Nil müssen die drei aufgrund von Allrad-Problemen rund 150km vor ihrem Ziel halt machen.

Nach Behebung des Problems machen die drei einen weiteren Zwischenstopp an dem Meilenstein, der eine Entfernung von 200km bis zu ihrem nächsten Ziel Khartoum – der Hauptstadt des Sudans – verspricht. Während ihrer Rast lässt Jochen den  Sudan und seine Bewohner entgegen seinen durch die Weltpresse niedrig angesetzen Erwartungen positiv Revue passieren und ist erfreut über Land und Leute.


Afrika Expedition Folge 13

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An einer kleinen Wasserstelle an der Straße Richtung Äthiopien, machen Jochen , Werner und Rainer eine Begegnung der etwas anderen Art. Nachdem sie ihren Wasservorrat aufgeüllt haben, machen sie sich auf die Weiterreise. Nach gesammelten Eindrücken eines halben Tags Äthiopien sind unsere drei Abenteurer bereits fasziniert von Land und Leuten.

Ihr Weg führt sie in Richtung Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens.


Afrika Expedition Folge 14

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An einer weitläufigen grünen Wiese auf dem Weg nach Addis Abeba campieren Werner , Jochen und Rainer.

Am heutigen Tag, dem 13. Dezember der Vorweihnachtszeit, steht vorweihnachtliche Konservenkost à la “Wintermomente” auf dem Speiseplan.

Während Werner sich mit der Wartung der nach 7000 Kilometern  total von Staub und Dreck verschmutzten Spritpumpe befasst, nähern sich immer mehr neugierige Einheimische, die sogar die Nacht überweilen und mit ihren Gewehren unseren Abenteurern Schutz gewähren.


Afrika Expedition Folge 15

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Angekommen in Addis Abeba beweist Werner mal wieder seine hervorragenden Fahrtkünst mit dem Riesenauto im Stadtverkehr der Metropole.

An ihrem Ziel angekommen, erwartet die drei Reisenden nach langer Zeit endlich wieder ein reichliches Abendmahl im Kreise äthiopischer Gastgeber.

Rainer gönnt sich im Zuge des so scheinenden “Luxus” einen Friseurbesuch.

Am Folgetag kommt der feuerrote Wohnlastwagen bei einer Abschleppaktion voll auf seine Kosten – mit Erfolg!


Afrika Expedition Folge 16

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Am äthiopisch-kenianischen Grenzübergang findet sich nach 2 Tankstellen ohne Diesel endlich eine mit dem benötigten Treibstoff sodass der Einreise nach Kenia “nur noch” 3 Stunden Wartezeit aufgrund bürokratischer Reibungen im Wege stehen.

Letztendlich jedoch geht es mit polizeilichem Geleitschutz über die Grenze in Richtung “Henry’s Place”, wo unsere Abenteurer ihren ersten Abend in Kenia nach anstrengender Fahrt ausklingen lassen.


Afrika Expedition Folge 17

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Auf der Reise durch Kenia weist der fahrbare Untersatz von Rainer, Jochen und Werner erste Verschleißerscheinungen auf. Doch mit Hilfe von Einheimischen und Werners Know-how bekommen unsere Abenteurer auch diese brenzliche Situation in den Griff und können ihre Reise fortsetzen..


Afrika Expedition Folge 18

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Jochen , Werner und Rainer haben den Samburu Nationalpark in Kenia erreicht. Dort angekommen bietet sich ihnen der Blick auf eine unglaubliche Artenvielfalt in freier Natur. Stundenlang beobachten sie die Tiere und ihr Verhalten.

Auf ihrer Reise lernen sie zwei weitere Afrika-Reisende kennen: die Schweizer Dominik und Marie. Zusammen mit ihnen erkunden sie den Nationalpark.


Afrika Expedition Folge 19

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24.12.2007. Ein kleiner feierlicher Moment Jochen, Werner und Rainer bei der Überquerung des Äquators bevor. 9670 Kilometer trennen die drei Deutschen nun von ihrer Heimatstadt. Dementsprechend zelebrieren sie die sogenannte Äquatortaufe.

Doch das eigentliche Ziel der drei Abenteurer ist “Jungle Junction”, ein kleiner Unterschlupf in Nairobi, wo sie ihr Weihnachtsfest verbringen wollen. Doch “Jungle Junction” ist nicht einfach zu finden.


Afrika Expedition Folge 20

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Rainer, Werner und Jochen verbringen die Weihnachtstage in Jungle Junction. Doch über die Feiertage gibt es für die drei Abenteurer jede Menge zu tun. Das Auto ist nach wochenlanger unwegsamer Strecke zermürbt und bedarf dringend einer Generalüberholung. Dass sie ausserdem ab Jungle Junction wieder Passagiere mitnehmen wollen, beflügelt die drei in ihrem Drang, das Fahrzeug auch gleich noch von Grund auf sauber zu machen.


Afrika Expedition Folge 21

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Auch wenn die Reparaturen am Auto beinahe abgeschlossen sind, können Rainer, Werner und Jochen Jungle Junction noch nicht verlassen. Wegen der Präsidentschaftswahlen in Kenia kommt es in ganz Nairobi immer wieder zu Unruhen, so dass die drei Abenteurer gezwungen sind hinter den sicheren Mauern von Jungle Junction zu verharren bis sich die Lage beruhigt hat. Dann machen sie sich endlich auf den Weg nach Tansania um dort in der Nähe des Kilimandscharo den Jahreswechsel zu verbringen.


Afrika Expedition Folge 22

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In Tansania besuchen Werner, Jochen und Rainer den “Campsite Moshi”.  Hier wollen sie Sylvester feiern und verbringen. Zusammen mit Mr. Moshi besuchen sie einen für Tansania typischen Neujahrs Gottesdienst.

Ein kleines Highlight ist das wohl etwas gewöhnungsbedürftige Bananenbier, das nach dem Gottesdienstbesuch von Herrn Moshi gereicht wird..


Afrika Expedition Folge 23

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Nach einem gemütlichen Frühstück am Fuße des Kilimandscharo, begeben die drei Männer sich auf den Weg zum Kilimandscharo Airport, wo sie auf Reinhardt aus Hamburg warten, der sie 10 Tage lang auf ihrer Reise durch Tansania begleiten will.

In Arusha, einer Stadt im Norden Tansanias, an einem Supermarkt schlagen die drei Abenteurer für kurze Zeit ihr Lager auf, um zu speisen. Auf dem Speiseplan steht natürlich – unter anderem : Tomatensalat.


Afrika Expedition Folge 24

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In der Nähe der Usambara Berge schlägt die derzeit vierköpfige Abenteurergruppe ihr Nachtlager auf, denn am nächsten Tag soll es über die Berge in nach Daressalam, an der (Ost-)Küste Tansanias gehen. Der Anblick des Meeres erinnert die Nordlichter an die Heimat.  Zeit, an jene zu denken, ist reichlich vorhanden, denn die Fähre lässt auf sich warten.


Afrika Expedition Folge 25

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Das Warten auf einen Platz auf der Fähre zur Überfahrt erfordert ernorme Geduld. Erst in den späten Abendstunden ist der für sie bestimmt Platz auf der Fähre frei. Aber bis dahin wissen die vier Abenteurer sich die Wartezeit zu vertreiben.


Afrika Expedition Folge 26

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Unsere Abenteurer sind zu Gast im Ngorongoro Nationalpark Tansanias. Vom Rande des Kraters bietet sich ihnen ein unglaublicher Blick über den Nationalpark.Die Artenvielfalt ist gealtig und es gibt jede Menge zu erleben und entdecken.

Eindrücke aus dem Ngorongoro Krater..


Afrika Expedition Folge 27

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Am Strand von Daressalam in Tansania genießen unsere Abenteurer das türkis-blaue Wasser und den weißen Sand. Rainer macht sich mitsamt der Kamera auf den Weg, den Küstenstreifen zu erkunden und macht dabei diverse Bekanntschaften mit Einheimischen.

Werner macht sich indes an die Wartung des von der bisherigen Reise sehr mitgenommenen Fahrzeugs.


Afrika Expedition Folge 28

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Rainer und Reinhardt setzen für ein paar Tage vom tansanianischen Festland auf die Insel Zanzibargruppe über. Sie erkunden die bekannte Altstadt Zanzibar Citys : Stone Town.

Den ersten Abend lassen die am Strand von Zanzibar mit atemberaubenden Blick auf den Indischen Ozean plus Sonnenuntergang ausklingen.


Afrika Expedition Folge 29

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Am nördlichsten Punkt der Südinsel Zanzibars Unguka in Nungwe besuchen Rainer und Reinhardt eine Aufführung mit für Zanzibar typischen Tanzeinlagen.

Am nächsten Morgen geht es weiter zu einem Besuch auf einer sogenannten “Spice Farm” , wo sie ihnen vorher teilweise total unbekannte Früchte und Gewürze kennenlernen. Nicht umsonst trägt Zanzibar den Namen “Gewürzinsel”.


Afrika Expedition Folge 30

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Es ist Zeit, Abschied von Reinhardt zu nehmen. Nach zwei Wochen, in denen er mit Rainer, Jochen und Werner durch Tansania gereist ist, geht es für ihn per Flieger zurück in Richtung Heimat.

Für unsere drei Abenteurer geht es jedoch weiter in Richtung Sambia. Auf halber Strecke zwischen Daressalam und der Grenze zu Sambia legen die drei eine Pause im “Kisolanza Farmhouse” ein. Dort treffen sie auf bekannte Gesichter.


Afrika Expedition Folge 31

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Über Tunduma/Tansania geht es nach einigen Komplikationen an der Grenze nach Sambia. Das nächste Große Etappenziel der drei Männer ist Lusaka , die Hauptstadt Sambias.

Während Rainer und Jochen sich über die Infrastruktur Sambias unterhalten, hat Werner auf dem Rücksitz des Fahrzeuges ganz andere Probleme..


Afrika Expedition Folge 32

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Angekommen in Lusaka, beschließt Werner nach langem Überlegen und gutem Zureden seitens Rainer und Jochen ein Hospital aufzusuchen, um seine Verletzung behandeln zu lassen.

Mit Günther und Hans-Jürgen bekommen die unsere drei Abenteurer Verstärkung aus Deutschland. Über Johannisburg reisen Günther und Hans-Jürgen nach Lusaka, von wo aus sie Jürgen, Rainer und Werner auf ihrer Weiterreise die nächste Zeit über begleiten werden.


Afrika Expedition Folge 33

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Nach Lusaka macht sich die nun 5-köpfige Abenteurertruppe auf gen Süd-Sambia zu den weltbekannten Victoriafällen bei Livingstone. Sie erwartet ein unvergessliches Erlebnis an dem von der UNESCO 1989 ernannten Weltkulturerbe.

Werner macht seine Verletzng nach wie vor schwer zu schaffen. Zu guter letzt verhindert ein unfreiwilliger Zwischenstopp die Weiterfahrt..


Afrika Expedition Folge 34

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Mitten im Busch ist Anpacken gefordert. Nachdem sie das Auto in ein Schlammloch auf der Straße manövriert haben, geht es vorerst keinen Zentimeter weiter. Das Auto steckt in dem tiefen Matschloch mitten im Dschungel mitten in Sambia fest. Die Abenteurer müssen einen kühlen Kopf bewahren und Hilfe ist nah..


Afrika Expedition Folge 35

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DIe 5 Abenteurer verlassen Sambia im Süden über den Sambesi in Richtung Botswana. Ihr nächstes Ziel ist ein kleines Camp im Okavangodelta, das ihnen für die nächsten 2 Tage Unterschlupf gewähren soll. Erreichbar ist das Camp jedoch nur auf dem Wasserweg. Also machen sie sich auf mit sogenannten “Einbaum”-Booten, die -wie der Name schon sagt- aus einem ganzen Baumstamm gefertig wurden.

Von dem Camp aus starten die Männer eine Safari durch das Delta, auf der sie einmalige Eindrücke sammeln.


Afrika Expedition Folge 36

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Diverse Straßenkontrollen machen das Vorankommen in Richtung Namibia etwas schwerfällig.  Immer wieder sind die 5 Reisenden gezwungen anzuhalten und sich und das komplette Auto zu desinfizieren. Grund dafür ist der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche.

Namibia endlich erreicht, statten sie den dort lebenden Deutschen Chris und Erika Köhler auf ihrer Farm einen überraschenden Besuch ab.


Afrika Expedition Folge 38

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Diese Episode zeigt Eindrücke aus Swakopmund, einer Stadt in Namibia. Rainer , Jochen , Werner und ihre 2 Begleiter erkunden die Stadt und lassen den Abend am Wasser gemeinsam ausklingen.


Afrika Expedition Folge 39

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In der letzten Folge der Afrika Expedition 2007/2008 erreichen unsere Abenteurer ihr Ziel in Namibia!

Am Strand von Namibia lässt jeder der fünf die Reise und seine gewonnenen Eindrücke Revue passieren.


Bau der Neumayer III Station

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Elefanten

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Das Magazin – Ausgabe 1

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NMIII – Rückblick Teil 1

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NMIII – Rückblick Teil 2

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NMIII – Rückblick Teil 3

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NM III – 2. Bausaison Teil 4

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NM III – Zeitraffer: Stahlarbeiten

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NM III – Zeitraffer: Fassade

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Weihnachten auf Neumayer III

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Polarstern – Trailer 25 Jahre

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Polarstern – Kapstadt Abfahrt

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Polarstern – Helmke Schulz

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Polarstern – Bernd Wagner

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Es ist geschafft! Die Neumayer-Station III ist eröffnet.

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Die letzten Tage vor der Eröffnung am 20. Februar waren noch einmal hektisch und unruhig. Insbesondere der Rücktransport der Baucontainer der Baucontainer und Fahrzeuge stand im Mittelpunkt des Geschehens. Das russische Frachtschiff Ivan Papanin musste sich schon einige Male wieder von der Schelfeiskante der Atka-Bucht entfernen, weil zu starker Eisgang oder zu hohe Wellen das Schiff gegen die Eiskante hätten drücken können. Doch nun prophezeit eine kurze Gutwetter Periode endlich das Ende und den Abschluss der Ladearbeiten und damit auch das Ende des Einsatzes der Baumannschaft der Neumayer-Station III.
Zugleich bedeutet das gute Wetter auch, dass die Gäste der Eröffnungsfeier der Station ungehindert anreisen und an den Feierlichkeiten teilhaben können. Dieses Ereignis hat hier vor Ort schon seit einigen Tagen für viele Turbulenzen gesorgt. Die Eröffnung soll gleichermassen der Station etwas ganz besonderes sein, und so wurde die Messlatte sehr hoch gesteckt. Während der offiziellen Eröffnung durch Frau Ministerin Schavan in Berlin, soll eine Live-Übertragung aus der Antarktis die entsprechenden Bilder aus dem ewigen Eis liefern.

Mehrere Testläufe waren nötig, um die Übertragung möglich zu machen und zeitgleich wurde noch ein zweites System für die Live-Übertragung ins deutsche Fernsehen installiert. Am Nachmittag des 19. Februars erreichten die nationalen und internationalen Gäste der Eröffnungsfeier nach einer langen Anreise über Kapstadt dann endlich die Neumayer-Station III.
Der Empfang war herzlich und die Gäste wurden nach der Ankunft erst einmal durch die Station geführt. Der Stationskoch Tamer Kazanc und sein Kollege Mike Fröhlich von Neumayer II hatten seit den frühen Morgenstunden sämtliche Pfannen und Töpfe geschwungen und ein beeindruckendes Buffet gezaubert.
Nachdem alle ihre Zimmer in der zweiten Etage der Station bezogen hatten wurde mit einigen begrüßenden Worten das Buffet eröffnet und der Abend zusammen gefeiert. Es folgten weitere Reden und die Präsentübergabe an alle Beteiligten des Baus durch die Direktorin des Alfred-Wegener-Institutes, Frau Dr. Prof. Karin Lochte.
Der Morgen des 20. Februars begann sehr früh. Bereits um 6:30 Uhr hatte das Morgenmagazin eine erste Liveschalte angefordert und dies bedeutete 5:30 Uhr unserer Zeit hier in der Antarktis.

Die offizielle Eröffnung durch Frau Ministerin Schavan und die damit verbundene Übertragung nach Berlin begann pünktlich um 11:30 Uhr UTC und verlief ohne Probleme. Alle Anwesenden in der Antarktis konnten den Live-Ton aus dem Festsaal und die dort anwesenden unsere Bilder und Töne von der Neumayer-Station III mit verfolgen. Bei den feierlichen Worten zur Eröffnung der Station brach ein großer Jubel auf beiden Seiten aus und somit war die Neumayer-Station III offiziell eröffnet.

Für die Gäste der Feierlichkeit in der Antarktis ging dann alles sehr schnell. Die Meteorologen prognostizierten schlechtes Wetter für den Transfer Flughafen Novo, von wo aus das Transportflugzeug nach Kapstadt startet. Somit ging der Abschied sehr schnell und schon am Nachmittag zog eine bislang ungewohnte Ruhe in die Gänge der Neumayer-Station III ein.
Das Wetter auf Novo zog leider ebenfalls zügiger auf, als gedacht, und so konnten die Reisenden vor ihrem Abschied von der Antarktis noch einmal die russische Gastfreundschaft erleben. Inzwischen sind aber alle wieder unbeschadet in Kapstadt gelandet und werden von diesem besonderen Erlebnis sicherlich einiges zu erzählen haben.

Hier auf der Neumayer-Station III ist inzwischen Ruhe eingekehrt, die letzten Labore werden eingerichtet und die Überwinterer bereiten sich und ihr Zuhause auf die kommenden 9 kalten und langen Monate vor.


Die Bauarbeiten an der Neumayer-Station III sind in den letzten Zügen

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Auch die letzte Woche hat wieder viele Veränderungen und einen großen Fortschritt in Richtung der Eröffnung der Neumayer-Station III gebracht.

Die groben Bauarbeiten sind nun endgültig abgeschlossen und ein Teil des Bauteams konnte die Antarktis gen Heimat verlassen. Nach 3 Monaten intensiver Arbeit, wurde am 11. Februar ein 30 Mann starker Trupp über die NOVO Airbase nach Kapstadt ausgeflogen. In der Zwischenzeit müssten die Männer schon wieder bei ihren Familien in Deutschland angekommen sein und werden erstmal eine verdiente Arbeitspause einlegen und ihre freien Tage genießen. Es sei ihnen nach der Arbeit unter den schwierigen Bedingungen der Antarktis mehr als vergönnt. ‘Die Bauarbeiten an der Neumayer-Station III sind in den letzten Zügen’ weiterlesen


Neumayer III mit eigener Energieversorgung

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Die stürmische Zeit an der Baustelle Neumayer III ist vorerst vorbei, und die letzten Tage waren freundlich und die Aussen- wie Innenarbeiten konnten zügig weitergehen.Es gibt viele erfreuliche Ereignisse zu vermerken. Die ersten Systeme konnten von der Bauaufsicht und dem Bauherren abgenommen werden.
Nachdem der zweite Testlauf der Hydraulikanlage erfolgreich verlaufen ist und die Station um einen weiteren Zentimeter angehoben wurde, konnte das Abnahmeprotokoll unterzeichnet werden. Ein großer Schritt für die Station und ihre Zukunft über dem Eis des Ekström Schelfeises.

Auch weitere wichtige Bauteile des Gesamtkomplexes konnten montiert und fertig gestellt werden. Die Windkraftanlage wurde mit der Gondel samt ihrer Rotorblätter bestückt, verkabelt und angeschlossen. Und inzwischen drehen sich die Rotoren und produzieren fleissig Energie.Diese wird direkt in das Stationsnetz eingespeist.

Vorraussetzung hierfür war die Inbetriebnahme der Dieselgeneratoren, die nach einigen vorbereitenden Arbeiten gestartet werden konnten. Die Ölstände wurden gemessen, die letzten Kabel in den Schaltschränken angeschlossen, alle Alarm- und Notsignale überprüft und die Software der Energiezentrale eingerichtet.
Beim Start des ersten Generators warteten alle Anwesenden in der Kraftzentrale der Station gespannt, ob die Einspeisung von Strom ins Stationsnetz funktioniert und das Licht im Raum nach ein paar Minuten Dunkelheit wieder anspringen würde. Es wurde Licht, und dieses Ereignis mit viel Applaus gefeiert.
Seit diesem Zeitpunkt kann sich die Neumayer-Station III selbst mit Strom versorgen, und der Baugenerator konnte zum ersten Mal seit Beginn der Baumaßnahme abgeschaltet werden.

Auch die verschiedenen Wissenschaftler haben die Stromversorgung ihrer Labore und Observatorien mit viel Freude aufgenommen und sich sofort an die Arbeit gemacht, alle Messinstrumente und Computer anzuschließen. Zwar ist noch keine der Forschungseinrichtungen im offiziellen Betrieb, doch es wird nicht mehr lange dauern, bis der Umzug von der alten Neumayer-Station abgeschlossen sein wird und die ersten Datenpakete per Internetleitung bzw. über Satellit die neue Station verlassen.

Hierfür wurde auch die Verbindung zur Aussenwelt, das Radom mit der großen Satellitenantenne umgezogen. Es befindet sich jetzt in ca. 100 Meter Entfernung auf der Nordwest Seite der Station. Alle Kommunikationstechniker arbeiten auf Hochtouren. Die Standleitung nach Bremerhaven wurde schon wieder in Betrieb genommen, soll aber noch erweitert werden. Ausserdem werden Netzwerke und Server eingerichtet, damit die Kommunikation hier vor Ort, zwischen den Aufenthaltsräumen, den Laboren, Observatorien und Messfeldern gut funktioniert.

Ohne Wasser wäre die Station selbstverständlich nicht zu betreiben, aber fließend Wasser gibt es nun mal nicht in der Antarktis. Dafür ein weiteres, altbewährtes aber wichtiges System, die Gewinnung von Wasser in der Schneeschmelze. Auch sie wurde fertig gestellt, mühsam gesäubert und mit der ersten Ladung Schnee befüllt. Wärme wird zugeführt und schon füllen die ersten hundert Liter Schmelzwasser die Rohre der Station. Langsam steigt der Pegel im kompletten Rohrsystem und in den nächsten Tagen ist damit zu rechnen, dass Wasser zur freien Verfügung bereitgestellt werden kann.

Dann kann die Küche ihnen Dienst aufnehmen, und die Toiletten und Waschräume sind bereit für den Einzug der ersten Gäste und Bewohner. Wir alle schauen optimistisch diesem Tag entgegen und freuen uns auf die Bevölkerung von Neumayer III.


Schnee, Schnee und nochmals Schnee

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Ein weiteres Sturmtief zieht über die Baustelle Neumayer III und verwandelt die gesamte Umgebung in ein einheitliches Weiß. Es ist kein Horizont mehr zu erkennen, die Kontraste des Eises, auf dem man sich bewegt sind verschwunden, und der feine Schnee kommt durch alle Ritzen der Thermoanzüge.

Seit drei Tagen pfeift die Drift nun schon um die Container und die Baustelle, und wir können von Glück reden, dass die Fassade komplett geschlossen und das Innere der Station somit geschützt ist. Außerhalb der Station ist in den letzten Tagen vor dem Sturm noch viel geschehen.

Die Kabelschächte zu den verschiedenen wissenschaftlichen Observatorien wurden in das Eis gegraben und die Kabel verlegt. Somit ist die Grundlage für den Betrieb des Spurenstoffobservatoriums, kurz Spuso, und des Magnetikobservatoriums in gut 1,8 Kilometer Entfernung geschaffen. Auch die I27DE-Station, der deutsche Beitrag zum Kernwaffenteststoppvertrag, wurde verkabelt, und alle Wissenschaftler brennen darauf, die Einrichtungen schnellstmöglich in Betrieb zu nehmen.

Während die Spuso auf einer Plattform über dem Eis steht, muss das magnetische Observatorium ins Eis gebaut werden, um gegen jegliche Vibrationen, zum Beispiel durch den Wind, geschützt zu sein. Nur so können die Geräte das Magnetfeld der Erde präzise messen und genaue Daten in die weltweit vernetzten Datenbanken einspeisen.

Mit einer großen Fräse wurde ein 7,5 Meter tiefer Graben in das Eis gefräst, in den im späteren Bauverlauf ein kleiner Raum aus Thermowänden gebaut wird. Selbstverständlich alles ohne Metall. Die Seiten des Grabens werden durch eine Eiswand geschlossen, und eine stabile, hölzerne Konstruktion bildet das Dach. Durch einen Schacht werden die Wissenschaftler später in das Observatorium gelangen. Direkt neben der Neumayer-Station III wurde auf dem Fundament der Windkraftanlage der Aufbau des Turmes für die Gondel samt der Rotoren begonnen. Zudem wurden auch von hier die Kabel in die Energiezentrale der Station gezogen.

Mit dem Beginn des Sturms wurden alle Bauaktivitäten ins Innere der Baustelle verlegt. Die Systeme der Anlage sind inzwischen komplett montiert und größtenteils bereit für die Inbetriebnahme durch die Spezialisten. Anfang Februar wird es soweit sein. Die Heizungsrohre wurden mit Druckluft auf Schwachstellen oder Lecks geprüft und werden dieser Tage mit Glykol, einem Frostschutzmittel bis zu 55°C minus, gefüllt. Dieses funktioniert gleichzeitig auch als Transportmedium, welches die einzelnen Bereiche der Station mit Wärme versorgt.

Grundsätzlich gibt es in der Station zwei Klimazonen. Die äußere Hülle, die das gesamte Bauwerk umschließt, soll auf eine Temperatur von ca. 5°C gebracht werden. Die zweite Klimazone beinhaltet den Containeraufbau mit einer gewünschten Temperatur von ca. 20°C.

In der Garage wurde zum ersten Mal die Hydraulikanlage getestet. Sie soll den jährlichen Schneezutrag ausgleichen und kann die gesamte Anlage, also ein Gewicht von 2300 Tonnen, anheben. Zu Beginn des Tests wurden alle 16 Hydraulikstützen, Bipoden genannt, auf ein Nulllevel gebracht. Diese Vorarbeit war nötig, um eventuelle Veränderungen der individuellen Lage der Bipoden auszugleichen und möglichst wenig Spannung im Stahlgerüst zu verursachen. Danach wurde jeder Bipod Millimeter für Millimeter hochgedrückt. Selbst diese minimalen Bewegungen waren in der gesamten Station spürbar.

Nach gut einer Stunde lag die Station 4,4 cm höher, und der erste Testdurchlauf der Hydraulikanlage war abgeschlossen. In den nächsten Tagen wird noch ein zweiter Test folgen, um weitere Verbesserungen in der genauen Abstimmung des Systems zu erlangen. In der zweiten Etage der Station, der Wohnetage, geht es dieser Tage schon an die Restarbeiten in den einzelnen Kabinen. Es werden Verblendungen angeschraubt, die Einrichtungslisten noch einmal überprüft und die ersten Räume gesaugt und bezugsfertig gemacht.

Wir alle an der Baustelle freuen uns auf zwei Dinge: Auf besseres Wetter und die Inbetriebnahme der Neumayer-Station III Anfang Februar.


Richtfest an Neumayer-Station III und das erste wissenschaftliche Observatorium wird eingerichtet.

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Die Tage an der Baustelle Neumayer III vergehen wie im Fluge. Um sieben Uhr morgens ist Baubeginn, und der Gang zum Arbeitsplatz durch Schnee und Eis ist längst zur täglichen Routine geworden. Schon über zwei Monate arbeitet die Mannschaft ohne Pause und treibt den Bau voran.

Die Zeit und Anstrengungen haben ihre Spuren hinterlassen. Die Abende im Baucamp sind ruhig und kurz. Jeder versucht die Stunden Schlaf zu nutzen. Bis zum nächsten Morgen, wenn die Baustelle wieder zum Leben erwacht.

Inzwischen arbeiten die Männer an den letzten Fassadenteilen an der Südseite der Station, und auf dem Dach wird damit begonnen Laufstege, Geländer und diverse Antennen zu montieren.
Im Inneren verschwinden langsam die Bauspuren, und man bekommt immer mehr einen Eindruck, wie es in wenigen Wochen in der Station aussehen wird.

Setzt man sich in eines der durch Heizlüfter erwärmten Zimmer und schaut durch das Fenster in das weite Weiss, könnte man die Baustelle und das Gewusel um einen herum fast vergessen. Doch spätestens der rege Funkverkehr auf der Baustelle reißt einen zurück in die Realität. Dort werden neue Container mit verschiedensten Baustoffen benötigt, die Baufahrzeuge müssen nachgetankt werden und eine der Hebebühnen hat sich in dem weichen Schnee fest gefahren und muss mit dem Pistenbully heraus gezogen werden.

Etwa 150 Meter von der Station entfernt wurde bereits das Fundament für die Windkraftanlage in das Eis gesetzt. In einzelnen Schritten wird nun der Mast darauf errichtet, und die Spezialisten haben begonnen, die Schalttafeln in der Energiezentrale der Station einzurichten. Mit dem letzten Flug aus Kapstadt sind weitere Techniker und auch Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes eingeflogen worden. Sie beginnen dieser Tage, die ersten wissenschaftlichen Observatorien aufzubauen.

So auch das Spurenstoff Observatorium, kurz Spuso genannt, welches gut 2 Kilometer von der Station entfernt auf einer Plattform über dem Eis montiert wurde. Insgesamt arbeiten zur Zeit mehr als 80 Menschen an der Neumayer III Station, den Observatorien und der Windkraftanlage, und alle arbeiten Hand in Hand, um die Station zum Laufen zu bringen.

Trotz all der Anstrengungen und des engen Zeitplans durfte an der südlichsten Baustelle Deutschlands das traditionelle Richtfest nicht fehlen. Und am Abend des 11. Januars war es endlich soweit. Hoch über der Ballonhalle hing der Richtkranz der Neumayer-Station III, und ab 17:00 Uhr waren alle geladen, um die bisherige Arbeit zu würdigen und darauf anzustoßen.
Die Küche der Neumayer II Station hat die Planung und Versorgung der Festlichkeit übernommen, und der Richtmeister aus dem Team der Stahlbauer, Thomas Kröger, hat seinen Richtspruch an die eisige Umgebung angepasst.

Das Alfred-Wegener-Institut wurde durch die Bauaufsicht Jürgen Janneck vertreten, und der Abend entwickelte sich zu einem gelungenen Fest, das sicherlich auch der Mannschaft und der Stimmung gut getan hat. Pünktlich um sieben Uhr ging der Baubetrieb am Tag darauf weiter.

Jeder Tag lässt die Station weiter wachsen, und so sehen wir dem angekündigten Sturm am Wochenende gelassen entgegen. Denn bis dahin wird die Fassade geschlossen und die Station vor jedem Wetter geschützt sein.


Die Hülle der Station Neumayer III ist fast geschlossen und der russische Eisbrecher Ivan Papanin leistet weitere Versorgungsarbeit.

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Wer weiss, ob es einfach Zufall ist oder das neue Jahr damit zu tun hat. Die Stürme der vergangenen Wochen haben sich beruhigt und seit dem dritten Januar können die Außenarbeiten an der Station Neumayer III fortgeführt werden. Im Inneren des Baus musste die Baumannschaft noch einige Zeit darauf verwenden, die Spuren der Schneedrift weg zu räumen und die Gänge und Fußböden vom Eis und Schnee zu befreien.

Der erste Schritt der Aussenarbeiten war die Fertigstellung der Fassadenwestseite. Nun geht es mit den Arbeiten an der Nordseite der Station weiter. Wie ein riesiges Puzzle werden die einzelnen Teile an dem Stahlgerüst der Station befestigt, und nach und nach schliesst sich die Aussenhülle mit dem darauf befindlichen Schriftzug „Neumayer-Station”. Zeitgleich werden im Inneren weitere Kabel gezogen, die hochmoderne Klimazentrale der Station wird zusammengesetzt, Böden werden verlegt und die Inneneinrichtung montiert.

Es ist ein unbeschreibliches Gewusel auf der Baustelle Neumayer III. Auf allen Gängen und in allen Räumen wird gearbeitet und jeder packt an, wo es Not tut. Die letzten Wochen des schlechten Wetters haben Zeit und Anstrengungen gekostet, und jeder hier an der Baustelle hat den engen Zeitplan im Hinterkopf. Dank der zahlreichen Innenarbeiten, die vorzeitig erledigt werden konnten, ist dieser bislang nicht gefährdet. Zudem versprechen die Wetterprognosen beste Voraussetzungen für die nächsten Tage.

Auch das zweite Versorgungsschiff, der russische Eisbrecher Ivan Papanin hat nach tagelangem Rammbetrieb einen Weg durch das Meereis gefunden. Der Weg in die Atka- Bucht war durch dichtes Eis schon viele Seemeilen vor der Schelfeiskante versperrt.
Nach einigen Versuchen an diese zu gelangen, wurde entschieden, die Entladung über das Meereis durchzuführen.
Nahe der Position der Polarstern vor gut drei Wochen, konnte die Ladung der Papanin letztendlich gelöscht werden.

Mit Pistenbullys wurden die Container und Stahlteile über das Meereis zur Baustelle Neumayer III transportiert. Mit auf den Lastenschlitten waren auch verschiedene Forschungslabore. Eines davon das Spurenstoffobservatorium, welches im März, gut 5 Kilometer von der Neumayer III Station entfernt in Betrieb gehen wird.

Während die Fassadenbauer noch damit beschäftigt sind, die Hülle der Station zu schliessen, hat der Stahlbau seinen letzten großen Beitrag schon geleistet. Die Ballonfüllhalle wurde auf dem Eis vormontiert und mit dem Kran auf das Dach der Station gehoben.

Das gut vier Meter hohe Konstrukt wird im weiteren Bauverlauf noch mit einer Fassade geschlossen, und zwei große Rolltore ermöglichen das Ein-und Austreten auf das Stationsdach. Dieser Ort wird von den Meteorologen genutzt, um Wetterballons in den antarktischen Himmel steigen zu lassen und ihre Beobachtungen durchzuführen.

Nun warten wir alle gespannt auf das Ende der Fassadenarbeiten, die Dank dem guten Wetter zügig vorangehen. Und im Inneren der Station wird es in manchen Räumen allmählich schon wohnlich; den Heizlüftern sei Dank.


Die Versorgung der Neumayer III Baustelle und weiße Weihnachten durch ein Sturmtief über dem Baucamp

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Forschungsschiff Polarstern: Wir nähern uns der Atka Bucht. Wegen des dichten Eises hat die Schiffsführung entschieden, eine Meereisentladung durchzuführen. Der Weg an die Eiskante ist noch immer versperrt. Und diesen bis zu einer geeigneten Stelle frei zu rammen, an der die Eiskante niedrig genug für die Kräne der Polarstern ist, wäre zu aufwändig.

Langsam nähert sich der Bug des Deutschen Forschungs-Eisbrechers dem Rand des festen Meereises und schiebt sich immer weiter auf dieses hinauf. Es kracht, und das Eis bricht unter dem Gewicht des schweren Rumpfes, bis nach einer guten Schiffslänge kein Weiterkommen mehr ist.
Angekommen! Die Polarstern liegt sicher inmitten des Meereises, und am Horizont kann man die wenigen über dem Eis liegenden Aufbauten der Neumayer II Station erkennen. Die Neumayer III Baustelle liegt noch immer hinter einem riesigen Eisberg verborgen, fast als sollten wir uns aus der Ferne noch kein Bild des Baufortschrittes machen können.

Schon nach kurzer Zeit sind die ersten Pistenbullys am Horizont der zerklüfteten Eislandschaft zu erkennen. Man hat uns bereits erwartet, und auch an Bord brennen alle darauf, den ersten Schritt auf den antarktischen Kontinent zu setzen. Für viele ist es das erste Mal, und die Wetterbedingungen könnten nicht besser sein, die Weite und Einsamkeit dieses Ortes zu erfahren. Vereinzelte Pinguin-Gruppen passieren das Treiben rund um die Polarstern und wundern sich vielleicht über die Kameraden in Rot.

Während die einen im Umkreis der Polarstern ihre Erkundungsgänge bestreiten, hat an Bord und auf dem Eis die Entladung für die Neumayer II Station und die Neumayer III Baustelle begonnen. Die Kräne der Polarstern heben die Container über die Bordwand auf die bereitgestellten Lastenschlitten auf dem Eis. Von dort aus wird alles über das Meereis mit Pistenbullys zur Neumayer II Station und Neumayer III Baustelle gezogen. Eine mühevolle Aufgabe, denn der Winter hat seine Spuren hinterlassen, und aufgetürmte Schollensysteme erlauben der Karawane keinen direkten Weg zur Eisrampe, die vom Meereis auf das Schelfeis führt.

Auf der Baustelle Neumayer III hat sich nach der Fertigstellung des Stahlbaus weiter viel getan. Wir hatten vor unserer Ankunft hier natürlich immer wieder Fotos gesehen. Aber wenn man dann vor Ort steht und sieht, was in dieser Saison schon alles geschafft wurde und welche Dimensionen die Station angenommen hat, ist man sprachlos.

Die Fassade ist mit jedem Tag gewachsen. Auf beiden Längsseiten der Station heben die Krane ein Fassadenstück nach dem anderen an das Stahlgerippe, und die Monteure dirigieren die großen Platten der Außenhaut an Ort und Stelle.

Die Fassade der Neumayer III Station ist 12 cm dick. Innen und außen umschließt jeweils 1 mm Stahlblech den inneren Kern aus PU-Schaum. Die Sandwich-Bauweise ist leicht, stabil und isoliert den Innenraum auch gegen die extremen Temperaturen der Antarktis.

Die Arbeiten liegen gut im Zeitplan. Trotzdem zählt jedes Teil der Hülle, denn ein Sturm zieht auf. Über die Feiertage bis zum Jahreswechsel sagen die Meteorologen starke Winde und Schneefall voraus. Das Ziel ist es, den bisherigen Bau so dicht wie möglich zu bekommen, so dass möglichst wenig Schnee in das Innere gelangen kann.
Am Tag des Wetterwechsels ist die Ostseite komplett geschlossen, an der Westseite fehlt noch gut ein Drittel der Fassade. Die Kopfenden der Station nach Norden und Süden stehen noch vollständig offen.

Doch der Sturm wartet nicht, und mit dem 24.12. jagen die ersten Sturmböen über die Baustelle und das Baucamp. Der Gang zum und vom Camp wird immer beschwerlicher. So auch am Heiligabend: Weiße Weihnachten, irgendwie passt das Wetter zu diesem Anlass, aber ganz so verschneit hätte es für die Baumannschaft sicherlich nicht sein müssen. Das Abendmahl des 24. fällt üppig aus. Traditionell gibt es Gans und Rotkohl, und eine CD mit Weihnachtsliedern in Dauerschleife versprüht wenigstens ein bisschen Weihnachtsstimmung. Insgesamt bleibt es aber sehr ruhig. Viele sind mit ihren Gedanken an diesem Abend nicht in der Antarktis, sondern zu Hause bei ihren Familien.
Der Morgen des ersten Weihnachtstages beginnt statt um sieben Uhr erst um zehn Uhr morgens, und bei den ersten Schritten aus dem Baucamp wird deutlich, was sich über Nacht zusammengebraut hat.

Vom Baucamp aus ist die Station nicht mehr zu sehen. Schneetreiben und orkanartige Winde erlauben eine Sicht von gerade einmal fünf bis zehn Metern. Hintereinander her stemmen sich die Männer entlang der Sicherheitsleine gegen den beißenden Wind und die Eiskristalle. Auf der zweiten Hälfte der Strecke wird die Kontur der Station langsam wieder sichtbar. Der hohe Bau liegt oberhalb des Schneetreibens und ist daher noch relativ gut zu erkennen.
Im Bau angekommen wird es ruhiger. Die meisten Räume und Flure sind gut geschützt und vom Sturm unversehrt geblieben. Nur in der Galerie der Station, die außen direkt hinter der Fassade verläuft, wurde gerade auf der Westseite, an der die Fassade noch nicht ganz geschlossen ist, der feine Schnee durch jede Ritze gedrückt.
Trotzdem: Es hätte weitaus schlimmer kommen können, und die Bauarbeiten können im Inneren der Station weitergehen. Es werden Kabel gezogen, die Stationscontainer werden isoliert und die Hauptverteilertafeln der Energiezentrale der Station werden eingerichtet. So funktionieren nach und nach die Steckdosen der einzelnen Container, und hier und da kann schon die Deckenbeleuchtung angeschaltet werden.
Auch der zweite Weihnachtstag ist von Sturm geprägt. Und am Morgen des 27. Dezembers versperrt eine drei Meter hohe Schneewehe den Eingang des Baucamps, und durch die Fenster ist nichts als Schnee zu sehen. Mit Schaufeln, Bagger und Pistenbullys wird das Camp und der Weg zur Baustelle wieder freigelegt. Im Tagesverlauf nimmt auch der Wind und der Schneefall ab. Doch dies war nur das erste der drei Sturmtiefs, die für die nächsten Tage angekündigt sind. Die gute Nachricht: Die Arbeiten im Inneren der Station können fortgeführt werden und machen große Fortschritte.


Die Ereignisse überschlagen sich

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Die Polarstern ist da! Gestern, am Mittwoch den 17.12. konnten wir endlich die lang ersehnte Rauchsäule am Horizont ausmachen.  Immer wieder ertappte man sich und andere beim Blick auf das Meer, wo sich die Polarstern mit aller Kraft gegen das Packeis drückt. Die Funkgeräte stehen nicht still und trotz des trüben Morgens sind alle Mienen deutlich erhellt.

Jeder hat so seine eigenen Gründe heute gut gelaunt zu sein. Die einen bekommen neuen Proviant, die Nächsten warten auf Ersatzteile oder Post von zu Hause.  Die „Altüwis“ haben mit Freuden Ihre „Neuüwis“ in Empfang genommen und beginnen nun mit der Einarbeitung der Neuankömmlinge. Wieder andere sehen Ihren letzten Tagen hier entgegen, werden sie doch mit der Polarstern die Heimreise antreten. Und so wird auch dies der letzte Wochenbericht von uns, dem Team 1 von realnature.tv sein. In der nächsten Woche schreiben ihnen dann Michael und Martin von Team 2.

In Bezug auf die Baustelle gibt es gute Neuigkeiten. Es sind mittlerweile alle Container verbaut. Mit vereinten Kräften wurden die letzten Kraftwerkscontainer an ihre Position im nördlichen Teil der Station verbracht und ausgerichtet. Damit hat man nun endgültig einen guten Eindruck davon wie die Station am Ende aussehen wird. Im ersten Deck reihen sich die Container der Technik, Kommunikation, des Hospitals und die Aufenthaltsräume aneinander. Im zweiten Deck dann die Unterkünfte und Laboratorien.  Im Moment wirken die Unterkünfte der Bewohner zwar schon gemütlich, aber noch etwas steril. Aber dies wird sich wohl bald ändern, wenn jeder seinen individuellen Touch mit in die Station und seinen Container bringt. Auch der Ausblick aus den Containern ist atemberaubend. Und das einstrahlende Sonnenlicht könnte etwas ermöglichen wovon Generationen von Neumayer-Bewohnern geträumt haben dürften: Zimmerpflanzen. Obwohl diese in den Wintermonaten sicher noch etwas künstliches Sonnenlicht gebrauchen könnten.

Nachdem alle Container standen, konnten auch die Stahlarbeiter ihr Gewerk vollenden. Die letzten Stahlstreben sind eingezogen und verschraubt. Somit ist die tragende Stahlkonstruktion nun komplett und es wurde begonnen die Seitenteile der Außenfassade zu montieren. Die Ballonhalle wird am Boden vormontiert und soll innerhalb der nächsten Wochen auf die Station gehoben werden.
Nebenbei sei noch zu erwähnen, dass wir die Aufmerksamkeit der Nachbarschaft auf uns gezogen haben. Vor vier Tagen haben wir Besuch von ihrem Botschafter bekommen. Ein kleiner Adelie Pinguin hatte sich in Baucamp und Station verirrt. Niemand konnte sich einen Reim darauf machen, warum ausgerechnet dieser kleine Gesell sich den weiten Weg gemacht hat. Vermutlich hatte er sich einfach nur verirrt. Nach einigen Stunden im Baucamp, einem kleinen Sonnenbad und ausführlicher Begutachtung der Station machte er sich dann aber wieder auf den Weg. Glücklicherweise diesmal in die richtige Richtung, zurück zur Eiskante.

Wir möchten uns nun an dieser Stelle von Ihnen verabschieden. Wir müssen unsere Sachen packen, denn morgen kommt der Helikopter, der uns auf die Polarstern bringt. Es hat uns viel Spaß gemacht und wir wünschen dem kompletten Bauteam weiterhin noch viel Erfolg, gutes Gelingen und natürlich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wobei man das mit dem Rutschen hier unten nicht zu wörtlich nehmen sollte.


20 Meter über dem Eis der Antarktis

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Ein unglaublicher Anblick. Man steht in ca. 20 Metern Höhe auf dem Dach der neuen Antarktisstation und lässt den Blick schweifen. Man kann hier bei gutem Wetter ebenerdig schon 75 Kilometer in jede Richtung gucken, ohne dass einem irgendetwas die Sicht versperrt. Diese Sicht ist hier oben ist mit nichts anderem als „grandios” zu beschreiben.

Gut, das „Dach” ist zurzeit zwar noch nur ein ziemlich breiter Stahlträger, aber die Höhe und Aussicht ist schon beeindruckend. Mit ein wenig Neid, aber auch viel Hochachtung muss ich an die ersten Überwinterer denken die diese Station bewohnen dürfen.

Auch der Ausblick aus dem Panoramafenster auf der Südseite der Station lässt auf viele grandiose Fotos hoffen, die wir in den nächsten Monaten von den Überwinterern erhalten werden. Noch ist dieser Bereich aufgrund der fehlenden Isolierung noch ein wenig zugig, in Gedanken habe ich doch schon meine erste Tasse Kaffee dort getrunken. Mit Blick auf einen anständigen antarktischen Sturm und viel Schneedrift.
Für die wohlige Wärme dort oben dürften die Wärmeheizkraftwerke sorgen. Diese wurden in den letzten Tagen in den Stahlkäfig eingesetzt. Somit fehlen in der Station nicht mehr viele Container. Das „erste” Stockwerk ist komplett aufgestellt und ausgerichtet. Und auch in der oberen Ebene reihen sich schon die ersten Container aneinander.

Bei durchgehend gutem Bauwetter wurde in der letzten Woche viel geschafft. Der Stahlkäfig wächst beständig. Die massigen Binder, welche oben über der Station die Stützen eben verbinden verschwinden so langsam aus dem Umfeld der Station und schweben über die Station, wo sie mit dem Rest des Stahlbaus verschmelzen. Es folgend die unzähligen kleinen Verstrebungen -die Fetten-, Winkel, Schürzen, etc. Mit einiger Bewunderung sehen wir denen zu, die offensichtlich den Überblick behalten, was wo hin gehört. Wir als außen stehende gucken nur dumm, wenn es darum geht die komplizierten Baupläne zu lesen.

Insgesamt wird die Baustelle etwas ruhiger. Nicht weil etwa weniger getan wird, sondern weil die Dimensionen einfach deutlich zugenommen haben. Konnte man am Anfang noch alles Überblicken und hat jeden Arbeiter sofort gesehen, so verteilt sich nun alles auf Garage, das Untergeschoss, die Stockwerke 1 und 2 und natürlich das Dach. Die Suche nach einem Werkzeug kann so mittlerweile schon zu einer Odyssee durch diverse Container und Stockwerke ausarten.

Die Fassadenbauer haben die Unterseite des Stahlkäfigs fast fertig. Eine zurzeit noch sehr mühevolle Arbeit, denn wie gesagt: es ist die Unterseite. Über Kopf und in gebeugter Haltung haben sie wohl im Moment den undankbarsten Job auf dieser Baustelle. Obwohl sie dazu noch ständig kaltem Wind und brennender Sonne ausgesetzt sind, wird die Arbeit ohne Murren erledigt.

Das Baucamp selber ärgert uns im Moment ein wenig. Nach den Wasserfällen von Schmelzwasser in der letzen Woche hat sich der Wärmetauscher diese Woche überlegt den Geist aufzugeben. Dieser dient dazu die Abwärme der Generatoren zu nutzen, um in der Schneeschmelze das nötige Frischwasser für das Baucamp zu produzieren. Dieser Vorgang dauerte aber immer länger.

So musste der Wärmetauscher völlig entrußt werden, damit auch weiter genug Wasser für Küche, Duschen und Toiletten verfügbar ist. Dies dauerte aber mehrere Stunden und musste gut geplant werden um nicht der Küche die Arbeit zu erschweren, oder einem der Arbeiter die wohl verdiente Dusche zu verwehren.
Es wurden von vier Tapferen auch drastische Maßnahmen zur Gewichtserhaltung eingeführt. Frischere Luft als hier gibt es nicht. Und da diese ja bekanntlich den Hunger treibt wird man schnell dazu verführt das gute, nahrhafte Essen der Küche in mehr als gesunden Portionen zu konsumieren.
Infolgedessen gibt es nun einen…nennen wir Ihn mal „Gewichtsbeobachter-Tisch” um nicht eventuelle Markenzeichen zu verletzten. Jeden Montag wird gewogen. Wer zugenommen hat bekommt einen roten Smiley, wer abgenommen hat einen grünen Smiley und wer das Gewicht gehalten hat einen gelben Smiley auf seinen über dem Tisch hängenden Zettel geklebt.

In Kapstadt hat währenddessen die Polarstern abgelegt und ist auf dem Weg zu Neumayer. Sehnlichst wird der Nachschub an Ersatzteilen, Nahrung und anderem erwartet.

Auch unsere Ablösung ist mit unterwegs. Und so endet langsam unsere Zeit hier. Aber nächste Woche werden wir Ihnen noch einmal schreiben. Bis dahin!
Grüße aus der Antarktis!


Schneedrift und Sonnenschein

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Die Dritte Woche ist vorbei. Sie endete mit 30 Knoten Wind, heftiger Schneedrift und einer Sicht von zeitweise unter 40 Metern. Durch die starke Drift kam die Rampe der Garage zu ihrem ersten Einsatz. Der große Stahldeckel wurde geschlossen, so dass im Inneren der Garage weitergearbeitet werden konnte. Die Baumannschaft die sonst draußen beschäftigt war, half Ihren Kollegen dieser Tage beim Innenausbau. Die vierte Woche beginnt nun im Gegensatz zur letzten, wieder mit strahlend blauem Himmel und sehr wenig Wind.

Eine augenscheinlich sehr angenehme, aber genau so tückische Mischung. Denn hier unten ist Sommer. Der fehlende Wind verleitet dazu die schützende Skimaske zu lüften und das ohnehin schon sonnengegerbte Gesicht zu lang der Sonne auszusetzen. Trotz Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 30 und höher, sieht man den Gesichtern der Arbeiter die Zeit unter antarktischer Sonne an. Und auch im Baucamp selbst, machte sich das Wetter bemerkbar. Bei starker Sonne und nur -3°C fing die Schneedecke auf den Baucamp an zu tauen und das Schmelzwasser sorgte für kleine Wasserfälle auf den Gängen des Camps.

Vor allem aber hat das milde Wetter auch für gutes Vorankommen auf der Baustelle gesorgt. Das Stahlgerüst wächst stetig weiter und man kann nun schon die spätere Form der Station erkennen. Die Stations-Container werden von einem großen Stahlkorb geschützt, der später noch mit einer isolierenden Fassade verkleidet wird.

Die ersten Stationscontainer haben auch schon den Weg an ihren Platz gefunden. Nach und nach schweben sie über der Station ein und werden auf dem letzen Stück von den Arbeitern zentimetergenau in ihre Halterungen manövriert. Teils durch das Geschick der Kranfahrer und manchmal auch nur mit einem Kantholz und der guten alten Hebelwirkung, finden die Container so auf ihren Platz.

Die Fahrer in den schweren Räumgeräten haben in den letzten Tagen alle notwendigen Elemente für die Station aus dem Schnee befreit. Für jemanden aus dem eher schneearmen Deutschland ist die Vorher-Nachher Situation der ausgegrabenen, oder besser freigelegten, Elemente ein schwer zu greifendes Bild. Wir leben hier auf einer großen, freien und weißen Fläche. Da sind vier Meter Höhenunterschied am Horizont noch keine Veränderung. Und so kann es sein, dass an einem Platz, der gestern noch leer schien, heute plötzlich eine kleine Kolonie gigantischer Holzkisten steht. Nur das diese Kisten schon seit 8 Monaten dort sind. Und es ist nur der Schnee um sie herum entfernt und der Boden weiträumig eingeebnet worden.

Parallel zu all dem, montieren die Fassadenbauer die Bodenisolierung an der Unterseite des Stahlkorbes. Mehrere Meter große, stark isolierende Platten werden mit Kran und Hydraulikbühne unter die Station gehoben und dort befestigt.
Und während oben die eigentliche Station entsteht, wachsen 10 Meter weiter unten die Versorgungsleitungen. Zunächst noch mit Notbeleuchtungen wurden und werden die Rohrleitungen für die Heizung und die Kabel für die Beleuchtung verlegt. Zudem werden die Leitungen der speziellen Hydraulikanlage nach und nach befüllt.
Nachdem für Licht im Inneren gesorgt war, konnte auch mit dem Einsetzen des Fahrstuhlschachts begonnen werden. Stück für Stück werden die Stahlrahmen des Schachts durch den knapp 30 Meter Hohen Treppenturm eingelassen, ausgerichtet und verschraubt. Am Ende wird der Aufzug Lasten bis zu 1500 Kg befördern können.

Es hat eindeutig die notwendige Routine Einzug erhalten. Unterbrochen nur, von kleinen Störungen. Heute ist eine kleine Sicherung eines Kranes durchgebrannt. Und auch wenn hier möglichst viele Ersatzteile vorrätig sind, konnte man natürlich keinen weiteren Kran in Einzelteilen mitnehmen. So wurde eben vor Ort eine Sicherung von Hand produziert und eingebaut. Man kann in der Antarktis bauen, man braucht nur entweder die richtigen Ersatzteile oder das nötige Know-how.


Die Station Neumayer III nimmt Form an.

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Das Ergebnis der Bauarbeiten ist nicht zu übersehen: Aus den einzeln, aus dem Eis ragenden Stahlstützen haben die Monteure in den letzten Tagen das Stahlskelett der neuen deutschen Forschungsstation geschaffen. Die großen Fachwerke sind eingesetzt und mit etlichen kleineren Stahlverstrebungen zu einem stabilen Ganzen zusammengesetzt worden. Vorgestern wurde dann das letzte Teil des Grundgerüstes eingesetzt, so dass die massiven Schrauben festgezogen werden konnten und nun den stabilen Halt der ganzen Station sicherstellen.
Aber auch die spätere Hauptader der Station wurde schon errichtet – der Treppenschacht, der die Garage im Eis mit der eigentlichen Station bis in eine Höhe von knapp 30 Metern verbindet. Der Schacht, bestehend aus zwei, jeweils vier Containern hohen Türmen, beherbergt eine Metalltreppe sowie später den hydraulischen Aufzug, um auch schweres Gerät in die Station befördern zu können.

Die Station selbst, wird aus vorgefertigten Container-Elementen zusammengesetzt und später mit einer isolierenden Außenfassade versehen. Die „Zulieferer” hier an der Baustelle – die Fahrer der Bagger, Kräne und Pistenbullies – sind nun mit Hochdruck dabei, eben diese Containermodule aus dem Schnee und Eis des vergangenen Winters zu befreien. Dazu müssen in manchen Fällen erst die genauen Koordinaten der Container mittels GPS ermittelt werden, bevor dann mit den großen Schneeschiebern der Pistenbullies und dem Schaufelbagger die einzelnen Module freigelegt werden können. Der Transport zur Station erfolgt dann auf riesigen Stahlschlitten, die von den Kränen bestückt und den Pistenbullies an ihr Ziel gezogen werden.

Aber nicht nur der Verkehr auf der Baustelle nimmt sichtbar zu. Auch das Leben im Baucamp ist wieder in vollem Gange. Der letzte Teil des Bautrupps ist am Samstag eingeflogen worden. Zu den Mahlzeiten sind die Tischreihen der Messe nun gut gefüllt und auch nach Feierabend merkt man es: Das Baucamp lebt wieder. Das zeigt sich auch an den Tücken des Alltags. Die Pumpe, der Camp eigenen Kläranlage, hat versucht den Dienst zu quittieren. Doch der beherzte Einsatz von Peter, dem Haustechniker hat dafür gesorgt, dass sie ihren Dienst auch weiterhin verrichtet und die Monteure nach getaner Arbeit unter die verdiente, heiße Dusche können.

Und es sind nicht mehr nur die Monteure draußen auf der Baustelle. Der Aufbau der Hydraulikanlage im Keller der Station ist schon soweit fortgeschritten, das bald auch Programmierkünste gefragt sind. Neumayer III bedeutet immerhin auch, dass 2300 Tonnen Gewicht durch 16 hydraulische Stelzen immer wieder auf das zunehmende Höhenniveau der Schneedecke angehoben werden müssen. Das dazu notwendige Steuerprogramm wird direkt vor Ort eingerichtet. Am Ende werden ungefähr 20.000 Zeilen Computercode die Druckverhältnisse der so genannten „Bipoden” messen und die Hydraulikanlage steuern. Damit wird die Technik der Neumayer III Station dem entgegenwirken, was anderen Stationen hier in der Antarktis vorher passiert ist – nämlich über die Jahre im Eis zu versinken. Neumayer II liegt heute, 16 Jahre nach ebenerdiger Eröffnung, gut 15 Meter unterhalb der Schneedecke. Neumayer III wird auch in 25 Jahren noch oben auf sein.

Die zweite Bausaison Neumayer III geht in die dritte Woche, das Wetter spielt mit und die Arbeiten verlaufen nach Plan. Mehr davon in Woche vier.


Die Station Neumayer III wächst!

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Ekström-Schelfeis, Antarktis, 70° 40,8′ Süd 008°16,2′ West

Die Neumayer III Station entsteht.
Was anfänglich zäh begann geht nun mit Riesenschritten voran. Das Baucamp wurde innerhalb von anderthalb Tagen bezugsfertig gemacht, die Rampe der Baustelle geöffnet und die Kräne freigelegt.Unter schwersten Bedingungen und viel Handarbeit haben die Monteure die Stahlfachwerke und Container von Schneemassen befreit , ausgegraben und an die eigentliche Baustelle transportiert. Dort wurde das Baumaterial vorausschauend gelagert, so dass die Teile je nach Bedarf in der richtigen Reihenfolge bereit liegen.
Bis zu 5 Tonnen Gewichtsunterschied zeigten die Gewichtsmesser in den Kränen nach Befreiung der Fachwerke von Schnee und Eis an. Eine schweißtreibende und anstrengende Arbeit, die die Mannschaft an den Rand ihrer körperlichen Kräfte und diverse Schaufeln zum Brechen brachte. Sie hatten der Festigkeit des über 8 Monate immer wieder komprimierten und neu überfrorenen Schnees einfach nicht genug entgegen zu setzen.

Besonders in der Nachtschicht führte diese Tätigkeit in Verbindung mit gefühlten Temperaturen (Windchill) bis zu -35° zu vereisten Augenbrauen und äußerst roten Nasen der Arbeiter. Am Tage ist es zwar nicht ganz so kalt, jedoch hat auch die Tagschicht mit Problemen zu kämpfen. Die kraftvolle Sonne hinterlässt innerhalb von kürzester Zeit eine besorgniserregende Gesichtsbräunung, für die man selbst im Äquatorraum einen ausgedehnten Urlaub benötigen würde. Auch die erste leichte Verletzung ist zu beklagen. Durch die Kälte und den ständigen Zug sind die Muskeln verspannt und einen der Bauarbeiter ereilte ein Hexenschuss.

Ansonsten wirkt die Baustelle gerade wie ein Ameisenhaufen. Aus allen Richtungen kommen Rufe, Hammerschläge und die Flex kreischt in hellen Tönen. Die Funkgeräte steuern ihr ständiges Quäken zu der normalen Geräuschkulisse bei, die auf einer betriebsamen Baustelle herrscht.

Im Keller hat der Innenausbau begonnen. Stromleitungen werden gezogen, die Wasser- und Lüftungsrohre verlegt. Für die Schweißer wurde ein Raum eingeheizt, in dem sie Ihre benötigten Arbeitsmaterialen auf Betriebstemperatur bringen können. Ansonsten müssten sie jedes Teil stundenlang mit Gasbrennern vorwärmen. Ein Aufwand für den hier keiner Zeit hat.

Auch über dem Eis ist nun endlich etwas zu erkennen, nachdem die viele Arbeit des letzten Jahres ernüchternd versteckt blieb. Die 24 Stahlstützen der oberen Stockwerke stehen und werden gerade mit den Stahlfachwerken verbunden. Glücklicherweise ist der Wind uns einigermaßen wohl gesonnen und überschreitet nur kurzweilig die magische 10 Meter pro Sekunde Grenze, bei der die Kranarbeiten eingestellt werden müssen. Es wäre zu gefährlich bei diesen Windgeschwindigkeiten die riesigen Fachwerke anzuheben. Sie könnten unkontrolliert am Kran drehen und im schlimmsten Fall verrutschen und zu riesigen Geschossen werden.

Mittlerweile ist das Bauteam auch um weitere 14 Mann angewachsen, denn die Basler Propellermaschinen erledigen zuverlässig ihre Transportdienste zwischen dem russischen Transferflughafen Novo und Neumayer II. Ein warmer Empfang wurde den Nachzüglern bereitet und dieser war auch bitter nötig. Nachts um 0:30 Uhr bei -23°C setzte die Basler auf dem Flugfeld von Neumayer II auf. Mit in der Gruppe der Neuankömmlinge ist auch die Unterstützung des Kochs Thomas, der bislang alleine für die Mannschaft gesorgt hat.
Alles hat inzwischen seinen Rhythmus gefunden und die Arbeit geht gut voran. Drücken wir weiter die Daumen, dass das Wetter mitspielt.
realnature.tv – Jens Klimmeck , 18.11.2008


2. Bausaison: Ankunft an der Baustelle Neumayer III

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Endlich „zu Hause“…

…war die einhellige Meinung des Bauteams der neuen Neumayer III Station. vier Tage saßen wir sturmbedingt auf dem „Novo Airfield“ fest. Nun sind wir aber endlich auf Neumayer angekommen und die Erleichterung aller ist deutlich zu spüren.

Die letzte Etappe unserer Reise startete in Südafrika:
Nach einigen vorbereitenden Tagen in Kapstadt mit Flugbesprechungen, Gepäckkontrolle und auch ein wenig Erholung startete am 31.10.2008 unser Flug in die Antarktis. Um 22.30 Uhr saßen wir in der Iljushin. Ein großer russischer Transportflieger der in den Sommermonaten der Südhalbkugel die Luftbrücke in die Antarktis bildet. Die Saison ist gerade einmal vier Monate lang und in dieser Zeit gilt es für alle Antarktisreisende möglichst viel zu erreichen.
Unser Fug ist diesmal „D1“, also der erste Flug der Saison diesen Jahres. Eine Gruppe aus einem Vortrupp von Bauarbeitern der Neumayer III Station, ersten neuen Überwinterern für das nächste Jahr und eben uns, dem Filmteam.
Planmäßig hoben wir in Kapstadt ab. Kurs 180°. Direkt nach Süden.
Ein seltsames Gefühl, wenn man nach sechs Stunden Flug um 4 Uhr Ortszeit aus dem Flugzeug steigt und die Sonne schon hoch am Himmel steht.

Unser Ziel ist erst einmal die russische Airbase Novolazarevskaya, kurz „Novo“. Auf dem Eis wurde eine Start- und Landebahn präpariert und eine kleine Zeltsiedlung bietet die notwendigen Einrichtungen, bei Verzögerungen im Flugverkehr zu den einzelnen Forschungsstationen hier einige Zeit zu verbringen.
Auch unser Transferflug mit kleinen Basler Propellermaschinen nach Neumayer II soll eigentlich sofort nach der Landung auf dem antarktischen Kontinent geschehen.
Doch die Antarktis ist nicht zuletzt wegen ihres extremen Wetters berühmt berüchtigt.
Gutes Wetter am Start- als auch am Zielpunkt ist für einen sicheren Transport zwingend erforderlich. Obwohl auf Novo blauer Himmel und ein laues Lüftchen herrschten meldete Neumayer: “kein Flugwetter“. Es hieß also abwarten. Aus den anfänglichen angekündigten sechs Stunden wurden schnell zwölf. Wir richteten uns also langsam darauf ein auf Novo schlafen zu müssen. Mit gemischten Gefühlen bezogen wir also die zunächst ungeheizten Zelte.
Doch auch am nächsten Tag waren noch keine Flugbedingungen auf Neumayer. Und es kam noch schlimmer. Auch auf Novo wurde Sturm und Schneedrift angesagt.

Es kam wie es kommen musste. Am Abend meldete Neumayer zwar gutes Wetter, aber wir kamen von Novo nicht weg. Es folgten weitere 2 Tage mit Windstärken um 8, Sichtweiten unter zwei Metern, ständig ausfallenden Heizlüftern in sturmgeschüttelten Zelten. Keine Dusche, keine Waschmaschine und ein äußerst zugiges Plumpsklo. Dieser Start erinnerte uns an die letzte Saison, in der das Wetter uns als größter Unsicherheitsfaktor auch einige Sorgen bereitete. Die Stimmung sank rapide.

Doch am 5.11. war es endlich soweit. Wir flogen nach Neumayer II. Der Empfang war euphorisch, waren wir doch die ersten Gäste die die Überwinterer seit acht Monaten sahen.
Nach ausgiebiger Dusche und einem warmen Kaffee fuhren wir dann noch am selben Tag zur fünf Kilometer entfernten Baustelle von Neumayer III. Zur freudigen Überraschung aller waren die Befürchtungen, dass das Baucamp und die Baustelle völlig unter einer weißen Ebene verschwunden sein könnten völlig haltlos. Natürlich waren die Schneeverwehungen erheblich, jedoch war alles noch an Ort und Stelle und relativ gut auszumachen.

Auch in das Innere des Baucamps ist über die letzten stürmischen Monate nur sehr wenig Schnee gelangt. Das Bauteam hat letztes Jahr beim Verlassen der Baustelle offensichtlich ganze Arbeit geleistet und alles bestens wetterfest gemacht.
Sofort wurden die Schaufeln gegriffen und die Pistenbullies angeworfen, um das Camp so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen. Die Generatoren wurden mit Heizsonnen aufgetaut und auch die eigentliche Baustelle wurde einer ersten oberflächlichen Untersuchung unterzogen. Mit ebenfalls positivem Ergebnis.

Diese positiven Nachrichten waren nach den letzten vier Tagen auch dringend nötig für die Motivation und Stimmung des Bauteams. Die Generatoren laufen, der Proviant wurde gebunkert und am Samstag wurde das Baucamp wieder bezogen..

Nun können die eigentlichen Bauarbeiten losgehen. Alle sind guter Stimmung und zuversichtlich, das gesteckte Ziel zu erreichen.


Polarstern – Geologie Diekmann

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Ende des ersten Bauabschnitts – Station und Baucamp sind winterfest

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Mit dem Bau der Neumayer-Station III werden die wissenschaftlichen und logistischen Voraussetzungen für einen langfristigen Forschungsbetrieb in der Antarktis erfüllt. Mit einer Station auf modernstem Stand der Technik sollen die Langzeitmessungen der wissenschaftlichen Observatorien fortgesetzt und neue Forschungsprojekte ermöglicht werden. Die Neumayer-Station III soll den Forschungsbetrieb in der Antarktis für die nächsten 25 bis 30 Jahre gewährleisten.Realnature.tv wird den Bau über die nächsten zwei Jahre vor Ort begleiten und die Arbeiten und Fortschritte dokumentieren. Mitte Dezember geht das erste Team mit dem Bautrupp in die Antarktis. Regelmässige Text- und Bildeinträge und Kurzvideos werden während dieser Zeit auf realnature.tv zu sehen sein.


Wolk in Namibia – Trailer

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Namibia Expedition 2009

Namibia Expedition 2009

Matthias Wolk begibt sich für realnature.tv in die Wildnis Namibias, von wo aus er im Rahmen der Serie “Wolk in Namibia” berichten wird.

Ein kleiner Vorgeschmack auf kommende ausführliche Berichte!


1. Bausaison: Ende des ersten Bauabschnitts – Station und Baucamp sind winterfest

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März, 2008: Immer öfter werden die Arbeiten an der Baustelle Neumayer III von schlechtem Wetter unterbrochen. Der Winter kommt und kündigt sich mit starken Stürmen und immer tiefer sinkenden Temperaturen an. Doch das gute Wetter wurde genutzt, um das Ziel der Saison, die Fertigstellung der Garage zu erreichen.In den bisherigen Bau gelangt man nun nur noch über die riesige Rampenzufahrt oder über eine kleine provisorische Luke im Dach. Die Rampe ist die Zufahrt für die Schneeraupen und andere Fahrzeuge. Die Station selbst betritt man später durch einen Eingang über dem Eis , der direkt in das Treppenhaus führt.
Die Fertigstellung der Garage war ein wichtiger Schritt für die Vorbereitungen auf den Winter. Das Dach und die Seitenverkleidungen schützen den bisherigen Bau vor Sturm und Schneedrift.

Im Inneren kann man inzwischen über zwei Etagen erahnen, wie es in der neuen Forschungs-Station einmal aussehen wird. Die gesamte Elektrik ist bereits verlegt und neben der Garage wurde die Etage U1 fertiggestellt. Hier werden später Versorgungsräume und Werkstätten untergebracht sein. Im Material Lager auf dem Eis wurden die Container zu kleinen Burgen zusammen gestellt. So sollen sie im kommenden antarktischen Frühjahr schneller wieder gefunden werden . Die noch nicht verbauten Stahlträger wurden systematisch zusammen gelegt und mit langen Stangen markiert. Zudem wurde von jedem der kleinen Lager die GPS Position genommen, um im Falle einer Verwehung schnell die richtige Stelle zum Graben zu finden.

Schon der erste Schneesturm hat gezeigt wie schnell das Material durch den Schneedrift verweht wird und die ersten Erfahrungen lassen nur erahnen, wie es bei der Rückkehr der Baumannschaft aussehen wird.

Genau wie die Baustelle muss auch das Baucamp winterfest gemacht werden. Das kleine Containerdorf wird vorübergehend still gelegt und die Fenster mit Blechen verriegelt. Mit dem Abstellen des Diesel Generators ist es, als würde auch das letzte Leben aus dem Camp weichen und vor dem nahenden Winter fliehen.

Schon während der Abreise der Bau Mannschaft sagen die Meteorologen den nächsten schweren Sturm voraus und wir sind alle gespannt in welchem Zustand wir die Baustelle und das Camp im nächsten Jahr vorfinden werden.


1. Bausaison: Entladung der Naja Arctica abgeschlossen – Hoher Besuch an der Baustelle Neumayer III

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Es ist endlich geschafft! Die Naja Arctica ist entladen und somit sind sämtliche Bauteile der Neumayer III Station auf dem Schelfeis der Antarktis angekommen. Eine Erleichterung für alle Beteiligten, denn so oft wurden die Löscharbeiten und damit auch der Bauverlauf von Eisgang und schlechtem Wetter behindert. Die letzten Container wurden in dem Zwischenlager direkt am Nord – Anleger abgestellt und dann von der Nachtschicht über die Traverse zur Baustelle gezogen.

Gegen 23:00 Uhr ertönte dann das Horn des dänischen Frachtschiffes Naja Arctica und langsam schob sich das Heck des Schiffes von der Eiskante weg und verschwand wenig später hinter den Eisbergen am Horizont. Für die Mannschaft geht es nun endlich wieder in die Heimat, einen guten Monat länger als gedacht hat Ihr Aufenthalt in der Antarktis gedauert.
Für eine gelungene Überraschung sorgten die Bewohner der alten Neumayer – Station: Immer mit an der Seite der Baumannschaft und mit helfenden Händen an dem Projekt beteiligt, haben sie in den letzten Wochen mitgefiebert.

Für die letzte Transport-Schicht zwischen der Naja Arctica und der Baustelle Neumayer III haben sie sich etwas besonderes ausgedacht: Sie haben die südlichste Curry Wurst Bude der Welt an der Traverse aufgebaut, um der Baumannschaft so eine Freude zumachen und ihre Anerkennung aussprechen. Zugleich soll diese ausgefallene Idee alle mal wieder auf andere Gedanken bringen, denn die Anspannung ist groß und die nächsten Wochen muss noch viel geschafft werden.Derweil geht der Bau der Station in großen Schritten voran.

Das Stahlfachwerk der Garage ist fast fertig gestellt und die Hydraulik Anlage konnte mit einem mobilen Hydraulik Modul getestet und in Betrieb genommen werden. Die endgültige Anlage wird erst in der kommenden Saison eingebaut.
Wenn das Wetter weiter mitspielt, soll in wenigen Tagen begonnen werden, den ersten Boden einzuziehen. Parallel werden an den Deckenträgern der Garage die ersten Kabelbahnen installiert.
Es wird Zeit, denn die Sonne geht inzwischen wieder unter und jeder Tag wird merklich kürzer und kälter. Nachts gehen die Temperaturen leicht auf unter gefühlte -20°C und die Dämmerung macht den Männern der Nachtschicht die Umstellung des Tages-Rhythmus immer schwerer.

Der Winter kommt in großen Schritten näher, die Sonne hat an Kraft verloren und verschwindet mittlerweile schon für fast vier Stunden unter dem Horizont. Dennoch wir haben Glück mit dem Wetter. Bislang wurden wir von starken Stürmen und Schneedrift verschont.

Bis Anfang der kommenden Woche sagen die Meteorologen keine signifikanten Änderungen voraus und somit sollte dem erfolgreichen Fortschritt des Baus nichts im Wege stehe.
Ein weiteres Ereignis an der Baustelle Neumayer III war auch der Besuch zweier Vertreter der beteiligten Firmen J.H.K. und KAEFER aus Bremerhaven. Herr Kramer und Herr Benken wollten sich selbst einen Überblick des Baugeschehens in der Antarktis machen. Von Bremerhaven aus sind die Umstände, die Probleme aber auch der Fortschritt des Baus nur schwer einzuschätzen. Eine Dienstreise der besonderen Art und viele Anstrengungen, um den kurzen aber wichtigen Blick auf die Baustelle am anderen Ende der Welt zu werfen.


1. Bausaison: Fudamentlegung der Baustelle Neumayer III

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Der angesagte Sturm für das Wochenende hat sich glücklicherweise nur schwach gezeigt. Sechs bis sieben Windstärken mit Schneedrift hüllten die Landschaft und die Baustelle Neumayer III in einen weissen Schleier.

Die Kranarbeiten mussten für 2 Tage eingestellt werden und trotzdem können wir sagen: Glück gehabt! Ende letzter Woche wurden die Fundament-Platten gesetzt und die Hydraulik-Stempel montiert. Diese sind Teil der Hydraulik-Anlage, mit der die Neumayer III Station später den jährlichen Schnee-Zutrag und das Einsinken im Eis ausgleichen soll.
Alles ist nun für das Aufsetzen der Stahlkonstruktion des Daches der Garage vorbereitet. Nach dem guten Fortschritt waren alle besorgt, dass die Baugrube wieder zugeweht wird und die mühevolle Arbeit der Freilegung einmal mehr einige Tage Arbeit und Bauverzögerung bedeuten könnte.

Doch schon heute Nacht konnte die erste Schicht wieder loslegen und die schweren Stahlkonstruktionen vormontieren, so dass sie im Laufe des Tages auf die Fundament-Platten und die Hydraulik-Stempel gesetzt werden können.
Die Naja Arctica hat sich während des Sturms wieder auf das offenen Meer zurück gezogen und wird natürlich versuchen schnellstmöglich zurück an die Schelfeiskante zu kommen. Momentan ist die Anfahrt allerdings noch von schwerem Eisgang und zwei treibenden Eisbergen versperrt.

Die Antarktis hat Ihre eigenen Regeln und immer wieder wird die Baumannschaft vor neue Hürden gestellt. Wenn allerdings gearbeitet werden kann, geht der Bau unglaublich schnell voran und die Vorbereitungen und der Probe Aufbau in Bremerhaven machen sich bemerkbar. Nun bleibt uns zu hoffen, dass die Naja Arctica wieder möglichst schnell an die Schelfeiskante gelangt und parallel zum Aufbau weiter entladen werden kann.


1. Bausaison: Fertigstellung des Fundamenst aus Eis und Schnee in der über 6 Meter tiefen Baugrube

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Ein ungewohntes Bild in der endlosen Weite der Antarktis: In regelmässigen Abständen pendeln die Schneeraupen zwischen dem Nord-Anleger und der Baustelle der Neumayer III Station. Es ist ein ständiger Verkehr auf der gut 24 Kilometer langen Strecke. Rund um die Uhr werden Container und Teile der neuen Forschungs-Station an die Baugrube gebracht.
In Richtung Naja Arctica schlängeln die Gespanne aus Schneeraupen und Schlitten problemlos über das Eis. Zur anderen Seite, in Richtung der Neumayer III Baustelle zerrt die schwere Last an den Schlitten und den Fahrzeugen. Bis zu einem halben Meter sinken die Kufen im Schnee und Eis ein und bremsen die Fahrt auf maximal 10 Stunden-Kilometer ab. Es ist ein wahrer Kraftakt die Baucontainer an den Bestimmungsort zu bringen. Nicht nur für das Material, auch für die Mannschaft, die in zwei Schichten rund um die Uhr arbeitet, um den straffen Zeitplan einzuhalten.

Auf dem Schelfeis, nahe des Anlegeplatzes der Naja Arctica werden die Schneeraupen aus einem Zwischenlager auf dem Eis mit Containern bestückt. Man versucht das eissichere Frachtschiff schnellstmöglich vollständig zu entladen, denn die Zeit drängt und mit dem Februar endet langsam aber sicher der antarktische Sommer.
Während am Baucamp nur noch die letzten Kleinigkeiten erledigt werden, hat der Bau der Neumayer III Station vor Ort erst begonnen. Fünf Tage hat es gedauert, die über sechs Meter tiefe Grube wieder frei zu räumen und den Untergrund auf eine Ebene zu bringen. Schneefall und Drift hatten die längst getane Arbeit in den letzten Wochen inzwischen schon zweimal wieder zunichte gemacht. Doch nun sehen die Wetterbedingungen viel versprechend aus und die Bauarbeiten können endlich beginnen.

Erster Schritt ist es, dass Fundament der Station fertig zu stellen. Dieses wird in diesen Breiten natürlich anders gebaut als in der Heimat, nämlich aus Schnee.
Holzbohlen werden entlang der Längsachse der Station auf einer über Laser gemessenen Höhe verlegt und die Zwischenräume mit einer Schneefräse aufgefüllt. Der feine Schnee ist besonders geeignet, um eine möglichst hohe Festigkeit zu erlangen und der Station damit den nötigen Halt zu geben.

Auf dieses Fundament werden die bis zu 12 Quadratmeter großen Fundament-Platten in der Grube gesetzt und die Stahlkonstruktion für den Unterbau, die Garage errichtet. Bis zu der Schliessung dieser Konstruktion sind die Bauarbeiten noch sehr von den Wetterbedingungen abhängig. Ein Sturm könnte die Grube durch Schneedrift wieder zuwehen und schlechtes Wetter könnte die Bauarbeiten behindern. Für die nächsten Tage sagen die Meteorologen gutes Wetter voraus, allerdings nähert sich zum Wochenende hin ein kleines Sturmtief. Zu hoffen bleibt, dass es nicht stark genug ist, die Grube wieder mit Schnee zu füllen und den Zeitplan zu gefährden.


1. Bausaison: Polarstern brach das Eis – Entladung der Neumayer III Station hat begonnen

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In den frühen Morgenstunden des 16. Januar hat die Polarstern es geschafft und den Weg zum Nordanleger in der Atka-Bucht frei gerammt. Gut eine Woche war das Forschungsschiff im Einsatz, um der Naja Arctica den Weg an die Schelfeiskante zu ermöglichen. Diese transportiert die Bauteile der neuen Forschungs-Station Neumayer III des Alfred-Wegener Instituts und saß seit Mitte Dezember im Meereis der Atka Bucht fest. Für das eissichere Frachtschiff gab es ohne die tatkräftige Unterstützung der Polarstern bisher keine Chance durch das in diesem Jahr ungewöhnlich dicke und geschlossene Meereis an die Schelfeiskante zu gelangen.
Gespannt wurde der Einsatz des Forschungseisbrechers begleitet. Die gesamte Baumannschaft fiebert dem Beginn der Montagearbeiten schon seit Wochen entgegen. Ein Sturm in den letzten Tage hatte die Hoffnungen geweckt, Bewegung in das Eis zu bringen. Dieser war jedoch nicht stark genug, um etwas bewirken zu können. Alle Hoffnung ruhte daher auf der Polarstern und was am Abend des 15. Januar für die Beobachter an der Schelfeiskante noch fast unmöglich schien, wurde in der kommenden Nacht zu einer großen Erlösung für die Verantwortlichen und alle Beteiligten.

Kapitän Pahl hat mit der richtigen Taktik eine breite Schneise vor dem Nordanleger gebrochen und ablandige Winde haben zudem die Eistrümmer und Schollen weitestgehend aus dem Bereich an der Eiskante getrieben. Seine langjährige Erfahrung als Kapitän auf Polarstern und bei der Reederei F. Laeisz waren dabei äußerst vorteilhaft.

Nach langer Ruhe und viel Zeit des Wartens geht nun alles sehr schnell. Was gut einen Monat lang in weiter Ferne lag, ist plötzlich zum Greifen nah: Der Baubeginn der Forschungs-Station Neumayer III.

Die Polarstern verabschiedet sich und macht sich auf den Weg, den Forschungsbetrieb wieder aufzunehmen. Dieser wurde wegen der dringenden Lage in der Atka-Bucht unterbrochen.

Am frühen Nachmittag dreht dann die Naja Arctica in die eisfreie Schneise vor dem Nord-Anleger und wird geschickt längsseits an die gut 12 Meter hohe Schelfeiskante manövriert. Die erste Schicht der Baumannschaft ist schon vor Ort. Detlef Behrends, Projektleiter des Bauvorhabens will keine Zeit verlieren und direkt mit der Entladung beginnen. Ab jetzt wird 24 Stunden gearbeitet, jeder Tag muss bestmöglich genutzt werden.

Gleich zu Beginn der Entladung dann die erste große Herausforderung. Die zwei Baukräne müssen auf die Eiskante gesetzt werden. Niemand hat dies jemals versucht und weiss wie das Eis unter der Last von fast 40 Tonnen reagiert.
Sanft setz der Kranführer der Naja Arctica den Giganten auf eine extra präparierte Mulde auf die Eiskante. Die schwere Last liegt nun mit ihrem ganzen Gewicht auf dem Eis. Aus Sicherheitsgründen bleiben die Trosse zum Kran der Naja Arctica noch befestigt. Über einen längeren Zeitraum wird vermessen ob der Kran sich senkt, ob das Eis möglicherweise nachgibt. Dann die Entwarnung, das Eis hält die enorme Last und es kann weitergehen. Nach gut 4 Stunden ist der erste Kran zusammengebaut und rollt eigenständig in Richtung Baustelle los. Ein eigenwilliger Anblick des riesigen Raupenfahrzeugs in einem Meer von weiss.

Gut 24 Kilometer weiter landeinwärts wurden in den letzten Tagen schon die ersten Vorbereitungen eines möglichen Baubeginns getroffen. Die sechs Meter tiefe Baugrube wurde erneut ausgehoben. Schneedrift hat sie in den vergangenen Wochen schon zweimal wieder zugeweht. Zudem wurde das Fundament des endgültigen Baucamps auf dem Eis gelegt, so dass dieses in den nächsten Tagen aus dem provisorischen Lager bei der alten Neumayer-Station umziehen kann.

Drei Wochen wird die gesamte Entladung dauern, gleichzeitig beginnt aber auch der Bau der Station auf den fliessenden Eismassen der Antarktis.


1. Bausaison: Erste Fortschritte an der Neumayer-Station III

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Eine feste Eisdecke liegt noch immer über der Atka-Bucht und versperrt der Naja Arctica den Weg zum Nordanleger an der Schelfeiskante. In den Ladeluken des eissicheren Frachtschiffes liegen die Teile der neuen Antarktis Station Neumayer III und die Container für das Wohncamp des gut 40 Mann starken Bauteams.

Schon bei der Planung des gigantischen Vorhabens wurden die extremen Wetterverhältnisse des eisigen Kontinents berücksichtigt, um so zum Beispiel auf Ausweichquartiere für die Monteure und Ingenieure zurückgreifen zu können.

Für die Löschung des Großteils der Ladung im Bauch der Naja Arctica muss das Schiff die Schelfeiskante erreichen. Die Stahlteile und Kräne sind für eine Meereis-Entladung einfach zu schwer. Auch die entsprechende Stelle an der Eiskante muss genau bestimmt werden, darf weder zu hoch sein, noch dürfen große Spalten das massive Eis durchziehen.

Steffen Spielke, erster Offizier auf der Polarstern, ist erfahren in diesen Gewässern und begleitet die Naja Arctica als Berater. Er kennt die Besonderheiten und weiß die Eissituation einzuschätzen. Selten hat er Anfang Januar solch eine dichte Eisdecke in der Atka-Bucht gesehen, und er weiss, dass diese nicht von allein verschwindet. Ein starker Sturm muss her und bestmöglich ablandiger Wind, der das Eis auseinander oder ganz aus der Bucht treibt. Selbst Risse würden helfen, Hauptsache, es kommt Bewegung auf.

Doch derzeit zeigt sich die Antarktis von ihrer besten, in diesem Fall zu ruhigen Seite. Die Wettersituation ist beständig wie selten und ausser eines schwachen Sturmausläufers über die Feiertage von gerade einmal 5 Windstärken ist kein Wind in Sicht. Am Abend des 07.01. wird daher von den Projektverantwortlichen des Alfred-Wegener-Instituts beschlossen, das wissenschaftliche Programm der Polarstern zu unterbrechen und das Schiff in die Atka-Bucht zurück zu beordern. Polarstern soll nach ihrer Ankunft, die für den 10. Januar erwartet wird, den Versuch unternehmen, eine Fahrrinne in das Meereis der Atka-Bucht zu brechen und der Naja Arctica so zu ermöglichen, die Schelfeiskante zu erreichen.

Der Großteil des Bautrupps hat die ersten 10 Tage in der südafrikanischen Station SANAE, knapp 200 Kilometer von der alten Neumayer Station entfernt, verbracht. Eine Absprache, die bereits vorher getroffen wurde, um dem Falle einer Verspätung des Schiffes und damit auch der Wohneinrichtungen vorzubeugen. Doch inzwischen sind auf SANAE weitere internationale Forscher angekommen, und der Platz in der Station wird benötigt. So wird der Entschluss gefasst, die Container des Baucamps über eine Meereis-Entladung ins Sommerlager der alten Neumayer Station zu transportieren.

Eberhard Kohlberg und Detlef Behrends machen sich auf den Weg, um ein letztes Mal die Strecke über das Eis zur Naja Arctica zu kontrollieren. Kohlberg ist ein erfahrener Expeditionär, er hat schon zahlreiche Reisen auf den eisigen Kontinent als Arzt begleitet. Behrends ist der Projektleiter des Bauvorhabens Neumayer III und hat bereits am Aufbau der derzeitigen Neumayer-Station in der Antarktis mitgewirkt. Das Eis ist nach wie vor fest und lediglich ein Riss von gut 60 cm liegt zwischen der Neumayer-Station und der Naja Arctica. Kein Problem, um die Container auf großen Schlitten zu transportieren.

Am nächsten Morgen startet die Kolonne von 9 Schneeraupen, um die Unterkünfte schnellstmöglich auf das Schelfeis zu schaffen. Zur gleichen Zeit wird auf der Baustelle der Neumayer-Station III das Fundament des neuen Spurenstoff- Observatoriums gesetzt. Eine Konstruktion aus vier stabilen Stahlfüssen mit Querstreben, auf die später der Container für die Forschungseinrichtung gesetzt wird. Neben der Tankstelle für den Baubetrieb und den Vermessungsarbeiten an der Grube ist dies der erste Bauabschnitt der neuen Forschungsstation des Alfred-Wegener-Institutes.

Trotz einer steifen Brise draußen auf dem Meereis bei der Naja Arctica verläuft die Verladung ohne Probleme und am frühen Nachmittag erreichen die Schneeraupen das Sommerlager der Neumayer-Station. Als Ladung auf den großen Lastenschlitten befinden sich die ersten 16 Container der Neumayer III-Baustelle.

Um das Sommerlager auf dem Ekström-Schelfeis fertig zu stellen, bleiben nur noch wenige Tage. Denn die verbleibende Mannschaft, die bisher auf SANAE untergebracht war, ist inzwischen mit dem südafrikanischen Forschungsschiff “SA Agulhas” auf dem Weg nach Neumayer. Die Errichtung des Sommerlagers ist immense Aufgabe, denn mit den neuen Unterkünften werden fast 80 Personen an der Neumayer-Station leben und versorgt werden müssen. Damit ist das Team dann wieder vereint, und wir hoffen auf einen Wetterwandel und das Aufbrechen des Meereises in der Atka-Bucht.


1. Bausaison: Der Flug in die Antarktis

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Kapstadt, Südafrika. Mit dem zweiten Versuch startet das russische Transportflugzeug vom Typ Ilyuschin vom internationalen Flughafen Kapstadt. Mit an Bord sind Wissenschaftler verschiedener Nationalitäten, aber auch 40 Monteure und Ingenieure aus Deutschland. Ihr Auftrag ist der Aufbau der neuen Forschungs- Station des Alfred-Wegener-Institutes im ewigen Eis, der Neumayer-Station III.Gegenüber den zwei Vorgänger-Stationen wird diese auf den fliessenden Eismassen errichtet. Die 2300 Tonnen Stahl können durch Hydraulik-Stützen angehoben werden, um den jährlichen Schneezutrag auszugleichen. Es ist ein Bauvorhaben der besonderen Art: Die Antarktis hat ihre eigenen Regeln und so oft werden Planungen durch die extremen Wetterverhältnisse durcheinander gebracht.

Die Fahrt zum Flughafen bei 30° mit der Polarkleidung auf dem Arm, das Einchecken mit Destination “Novo” und dann der Einstieg in die russische Ilyuschin: Alles scheint wie ein Traum, denn noch kann sich keiner der Teilnehmer vorstellen in knapp 6 Stunden den Fuß auf das ewige Eis der Antarktis zu setzen. Dann ist es soweit, die Turbinen des Giganten heulen auf und langsam schiebt sich das Flugzeug in die Startposition. Die Nase hebt sich, das Rütteln und Schütteln wird weniger und Kapstadt verschwindet langsam in der Nacht. Zu sehen ist davon allerdings wenig, denn es gibt kaum Fenster und man kann nur erahnen was draussen geschieht.

Zur gleichen Zeit ist das Frachtschiff “Naja Arctica” auf dem Weg in die Atka-Bucht vor dem Schelfeis und bahnt sich ihren Weg durch das nach Süden hin immer dichter werdende Meereis. Unter Deck geladen sind das gesamte Baumaterial der Neumayer-Station III und die Container des Baucamps, in dem die Baumannschaft während der Zeit im Eis leben soll. Doch momentan sind die Eisverhältnisse noch sehr ungünstig. Das für diese Zeit ungewöhnlich dichte Meereis liegt vor der Eiskante der Atka-Bucht und macht eine Durchfahrt selbst für einen Eisbrecher unmöglich.
An eine Meereisentladung ist nicht zu denken, der Großteil der Ladung ist einfach zu schwer und somit muss abgewartet werden bis die Eisdecke aufbricht und “Naja Arctica” an die Schelfeiskante vordringen kann.

Im Bauch der Ilyuschin stellen sich nach fünfeinhalb Stunden Flug so langsam alle auf die Landung auf dem russischen Flugfeld nahe der Forschungs-Station “Novo” ein. Dann geht der Kapitän in den Sinkflug und gegen fünf Uhr morgens landet die Transportmaschine auf der extra präparierten Landebahn aus Eis. Jeder ist fasziniert von dem ersten Anblick der Wüste aus Eis, der klaren Luft und dem schier unendlich wirkenden Blick in die Weite.

Doch dafür bleibt jetzt keine Zeit: Alle helfen mit, die Maschine zu entladen, und dann geht es mit kleineren Propeller-Maschinen auch zügig weiter. Für die Zeit, bis die “Naja Arctica” ihr Ziel erreicht hat, wird der Bautrupp in der Südafrikanischen Station SANAE untergebracht. Eine kleine Gruppe der Projektleitung reist weiter zur Neumayer-Station, um dort besser agieren zu können und die bisherigen Vorbereitungen für den Bau zu begutachten.


1. Bausaison: Afrika, Ankunft der Baumannschaft

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Kapstadt, Südafrika: Das Projekt Neumayer III geht in die heiße Phase. Während sich das Frachtschiff „Naja Arctica” mit der verladenen Station auf dem Weg in die Antarktis langsam aber sicher der Eisgrenze nähert, ist der Bautrupp in Kapstadt angekommen.Von hier aus soll es in den nächsten Tagen mit einem russischen Iljuschin Transport Flugzeug weiter ins ewige Eis gehen. Vorerst stehen aber noch einige Aufgaben in Kapstadt auf dem Programm: Die Polarkleidung muss anprobiert werden, das Flight Briefing informiert über die Gefahren und Besonderheiten des Fluges in die Antarktis und die meisten Teilnehmer des außergewöhnlichen Bauvorhabens müssen noch an dem vorgeschriebenen Umweltseminar teilnehmen.

Einige Tage wird der Aufenthalt auf dem afrikanischen Kontinent dauern und nach dem grauen ungemütlichen Wetter in Deutschland, genießt hier wohl jedermann den einziehenden Sommer.

Dann steht der Tag des Abfluges bevor und es scheint ernst zu werden, doch Entwarnung: Der Flug wird abgesagt und muss verschoben werden.
Inzwischen kam von der Neumayer II Station die Nachricht, dass die Polarstern gut 18 Kilometer vor der Schelfeiskante mit der Meereisentladung abgeschlossen hat und die Naja Arctica sich gut 30 Km vor ihrem Ziel an der Eiskante der Atka Bucht befindet.


1. Bausaison: Bautrupp wieder vereint und Polarstern rammt sich ihren Weg zum Nordanleger

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Die letzten Tage waren ereignisreich auf der Neumayer-Station. Die Baumannschaft der neuen Neumayer III Station ist inzwischen vollzählig in dem provisorischen Baucamp eingezogen. Ein Helikopter des südafrikanischen Forschungsschiffes “SA Agulhas” hatte 8 Mann mit Gepäck gebracht, die restlichen 25 Männer wurden auf der Polarstern aufgenommen. Diese war gerade auf dem Weg in die Atka Bucht, um zu versuchen das Eis vor dem Nordanleger, dem Ziel der Naja Arctica zu brechen. Gegen 4 Uhr in den Morgenstunden setzte sich das blaue Forschungsschiff hinter die Naja Arctica, diese benötigte neues Frischwasser und von dort aus wurden gegen zehn Uhr dann auch die restlichen Bauleute auf das Schelfeis zur Neumayer-Station gebracht.Alles lief reibungslos und dann folgte auch schon der erste Erkundungsflug über das Eis. Es galt, sich einen Überblick über die Eislage zu verschaffen und die richtige Stelle zu finden, mit der Polarstern im Rammbetrieb den Weg zum Nordanleger frei zu räumen.Der Helikopter kreiste einige Male über dem Zielgebiet und einige Stunden später verrieten die hohen Aufbauten des Forschungsschiffes dessen Position direkt im Meereis vor dem besagten Nordanleger.
Der Kampf um den Weg an die Schelfeiskante hatte begonnen. Raue Naturgewalt gegen 20.000 PS und modernste Technik. Vor und zurück und wieder vor: Mitten auf die geschlossene Eisdecke schob sich der blaue Gigant. Ein Knarren und Knirschen und das Eis zerbrach unter dem enormen Gewicht und die metergroßen Eisstücken tauchten in den wilden Wasserstrudeln an den Bordwänden wieder auf. So rammte sich die Polarstern bis an zwei Kabellängen, also gut 400 Meter an die Schelfeiskante. Doch je dichter sie dem Ziel kam, desto dicker wurde das Eis und desto schwieriger wurde das Durchkommen.
Was im ersten Moment wie der Versuch das Eis mit roher Gewalt zu bezwingen klingt, ist ein gut durchdachter Plan. Ein Sturm zieht heran und die Vorarbeit der Polarstern und die Bewegung im Meer, die der Sturm nach heutigen Vorhersagen verursachen könnte, sind die Chance das für diese Jahreszeit ungewöhnlich dicke und geschlossene Meereis zu brechen. Die freigelegte Schneise der Polarstern wirkt dabei wie eine Sollbruchstelle und bringt mit der Unterstützung der Wellen Bewegung in die Eismassen.

Noch rammt das blaue Forschungsschiff weiter, doch wenn der Sturm aufzieht, wird es sich aus dem Meereisgürtel zurückziehen. Dann heisst es Abwarten und wir alle hoffen, dass der Sturm bringt was er zu versprechen scheint: 50 Knoten aus Ost – ein wahrer antarktischer Sommersturm.