Über Sabine Motzkus

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Über Sabine Motzkus

Sabine Motzkus lebt und arbeitet im kleinen Flämingstädtchen Belzig, im Land Brandenburg an der „Krause Tschetschog” Oberschule als Sonderpädagogin.

Durch ihre langjährige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Natur fiel ihr immer wieder auf, wie phantasievoll, kreativ und auf welche spielerische Weise sie an die Lösung von Problemen gehen.

In den viel zähligen Projekten, die sie mit Schulkindern erfolgreich durchführte, bemerkte sie immer wieder, dass Schüler durchaus in der Lage sind, selbstständig und verantwortungsvoll zu arbeiten. Man muss sie nur lassen!

Bereits in den Jahren von 1984 bis 1988 erforschte sie gemeinsam mit Schülern (6. – 9. Klasse) und Wissenschaftlern aus Buckow die Flora und Fauna im Fläming, speziell am Flüsschen Plane von der Quelle bis zur Mündung.

Im Jahr 1990 traten sie den „Grünen Engeln” bei und machten aufmerksam auf Umweltsünden und -sünder. Sie schrieben dazu ein Umweltbuch und studierten auch ein Umwelttheaterstück ein, welches im Mai 1991 zum ersten Greenteamfest in Hamburg auf dem Schiff „Cap San Diego” mit Peter Lustig aufgeführt wurde.

Nach und nach wurde man durch unsere Aktivitäten auf sie aufmerksam. So fuhren wir sie Bundeskanzleramt nach Bonn, wo sie ihr Umweltbuch die „Umwelt-Pippi” Kanzler Kohl überreichten. Sie waren auch zum ersten Umweltkindergipfel in Frankfurt am Main und hatten die Gelegenheit mit dem damaligen Umweltminister Töpfer ihre Anliegen zu besprechen.

Auch im Land Brandenburg erhielten sie eine Vielzahl an Einladungen und berichteten über ihre Erfahrungen und Erlebnisse in Sachen „Umwelt”.

Doch nicht immer hörte man ihnen zu oder mochte man sie. So manche Behörde wollte von den „Grünen Engeln” nichts wissen.

Sie haben aber weiter gemacht ! Es freut Sabine ganz besonders, dass diese Schüler, inzwischen sind sie erwachsen, sich immer noch diesem Thema zuwenden und in ihrem persönlichen Umkreis wirken.

Auch als Umweltkoordinatorin hatte sie die Möglichkeit mit vielen Schülern zusammen zu treffen und sie für ihre Umwelt zu sensibilisieren. Stets fanden sich Mitstreiter, auch wenn es nicht immer einfach war.

Doch sie glaubt, dass dieses Projekt „Coole Klassen” ganz neue Akzente und Anforderungen an uns Lehrer und Schüler stellt. Es ist eine Chance und zugleich eine große Herausforderung, gemeinsam mit Wissenschaftlern des AWI an Forschungsprogrammen zur Klimaveränderung mitzuwirken. Wir dürfen gespannt sein…

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