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	<title>realnature TV &#124; Expedition - Forschung - Abenteuer &#187; AWI</title>
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	<description>Spannende Reportagen und Naturfilme aus Antarktis, Arktis, Afrika und der übrigen Welt</description>
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		<title>Polarstern &#8211; MABEL</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 09:40:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>phillip</dc:creator>
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		<description><![CDATA[MABEL ist ein vom INGV (Institutio Nationale di Geofisica e Vulcanologia) in Rom entwickeltes Tiefseelaboratorium und dient der Erforschung biogeochemischer Prozesse und geophysikalischer Vorg&#228;nge nahe des und am Meeresboden. Es wurde am 5. Dezember 2005 erstmals in antarktischen Gew&#228;ssern, ebenfalls von Bord der Polarstern, abgesetzt. Zur Wiederaufnahme wurde f&#252;r diese Reise das von der TFH [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_750" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.realnature.tv/wp-content/uploads/2009/03/7c8c0ae408.jpg" rel="lightbox[id133]"><img class="size-thumbnail wp-image-750" title="Mable aus dem Wasser" src="http://www.realnature.tv/wp-content/uploads/2009/03/7c8c0ae408-160x239.jpg" alt="MABLE wird aus fast 2000 Metern Wassertiefe geborgen" width="160" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">MABLE wird aus fast 2000 Metern Wassertiefe geborgen</p></div>
<p>MABEL ist ein vom INGV (Institutio Nationale di Geofisica e Vulcanologia) in Rom entwickeltes Tiefseelaboratorium und dient der Erforschung biogeochemischer Prozesse und geophysikalischer Vorg&#228;nge nahe des und am Meeresboden. Es wurde am 5. Dezember 2005 erstmals in antarktischen Gew&#228;ssern, ebenfalls von Bord der Polarstern, abgesetzt. Zur Wiederaufnahme wurde f&#252;r diese Reise das von der TFH Berlin und TU Berlin entwickelte Dockingmodul MODUS (Mobile Docker for Underwater Sciences) auf Polarstern verladen, wo es zusammen mit drei Containern zur Systemsteuerung und einer Winde seit Beginn der Reise auf dem Achterdeck auf seinen Einsatz wartete.</p>
<p><span id="more-133"></span></p>
<p>Nachdem ein erster Bergungsversuch im Februar 2007 ohne Erfolg geblieben war, herrschte bei diesem zweiten Versuch eine besondere Anspannung. Es ist f&#252;r lange Zeit die letzte Aufnahmem&#246;glichkeit, denn Polarstern wird diese Gew&#228;sser erst im &#252;bern&#228;chsten Jahr wieder befahren. Eine besondere Herausforderung der Aufnahme in antarktischen Gew&#228;ssern stellt dabei die M&#246;glichkeit von Meereis am Einsatzort dar. Um die Dockingeinheit MODUS an MABEL anzudocken ist es n&#228;mlich notwendig, dass frei an einem Kabel in etwa 1800 m Tiefe h&#228;ngende MODUS durch Positionieren des Schiffes bis auf wenige Meter an MABEL heranzuf&#252;hren. Ist dies gelungen, kann MODUS die verbleibenden Meter aktiv nachgesteuert und an MABEL angedockt werden. Da das Schiff bei dieser Operation nur mit sehr geringer Geschwindigkeit man&#246;vriert werden darf, ist es nicht m&#246;glich, gleichzeitig noch Eis zu brechen.</p>
<p>Doch wo ist MABEL genau? Das Such-Sonar des MODUS kann nur ca. 100 m weit „blicken&#8221; und der mi&#223;gl&#252;ckte Aufnahmeversuch von 2007 hatte gezeigt, dass MABEL wahrscheinlich nicht dort liegt, wo sie urspr&#252;nglich vermutet wurde. Anhand der Analyse des Schiffskurses der Auslegereise wurden eine neue „best-guess&#8221; Position und drei parallele Suchkurse bestimmt. Vor Ort stellte sich heraus, dass unser Suchmuster innerhalb einer eisfreien Fl&#228;che von ca. 1 km Durchmesser lag. Der n&#246;rdliche Rand einer gro&#223;en Scholle massiven Eises jedoch schob sich unaufhaltsam auf die vermutete Position von MABEL und &#252;ber die geplanten Suchkurse vor. Die Suche begann und als der Bug des Schiffes die Scholle fast ber&#252;hrte, wurde MABEL per Sonar gesichtet. Es lag an Backbord in etwa einer Schiffl&#228;nge Entfernung auf der H&#246;he des Bugs.</p>
<p>Ein Wettlauf mit der Zeit begann. W&#228;hrend ein Kaiserpinguin die Operation mit anscheinend gro&#223;em Interesse (und viel Zeit) vom Eis aus verfolgte, wurde Polarstern l&#228;ngsseits zur Eiskante man&#246;vriert, um MODUS nahe genug an MABEL positionieren zu k&#246;nnen. Und dies &#8211; ganz im Widerspruch zum herrschenden Zeitdruck &#8211; musste m&#246;glichst langsam geschehen, damit das Kabel an dem MODUS h&#228;ngt, nicht zu schwingen beginnt. Minuten verstrichen, die Distanzangaben werden immer geringer und pl&#246;tzlich &#8211; ein Strahlen geht &#252;ber die Gesichter &#8211; erschien MABEL klar auf den Videomonitoren. Die letzten Meter legte MODUS &#8211; per Joystick gesteuert &#8211; mit eigener Kraft zur&#252;ck, die Winde wurde noch einmal gefiert: gedockt! Buchst&#228;blich in letzter Minute, denn kurz darauf schob sich die angrenzende Eisfl&#228;che soweit &#252;ber die Position von MABEL, dass ein Andocken nicht mehr m&#246;glich gewesen w&#228;re. Nach einer weiteren Stunde des Hievens und ungeduldigen Wartens war es dann soweit: Um 17:32 ist im Stationsbuch vom Wachhabenden notiert: MABEL an Deck.</p>
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		<title>Coole Klassen auf Spitzbergen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 09:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unterricht aus dem Eis: „Sch&#252;ler k&#246;nnen per Videokamera, Satellit und Computer Polarforschern bei der Arbeit zuschauen und in direkten Kontakt treten. Hierdurch wird der Unterricht interaktiv und Wissenschaft direkt erfahrbar“, betonte Ira Bartels von der Deutschen Bank in Potsdam als Repr&#228;sentantin der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ anl&#228;sslich der Preisverleihung. „F&#252;r die Integration der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unterricht aus dem Eis: „Sch&#252;ler k&#246;nnen per Videokamera, Satellit und Computer Polarforschern bei der Arbeit zuschauen und in direkten Kontakt treten. Hierdurch wird der Unterricht interaktiv und Wissenschaft direkt erfahrbar“, betonte Ira Bartels von der Deutschen Bank in Potsdam als Repr&#228;sentantin der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ anl&#228;sslich der Preisverleihung. „F&#252;r die Integration der Polarforschung der ehemaligen DDR ist die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts zudem ein vorbildliches Beispiel f&#252;r das Zusammenwachsen von Ost und West.“</p>
<p>Die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts wurde hierf&#252;r zus&#228;tzlich mit dem Sonderpreis „Gelebte Einheit“ ausgezeichnet. Damit z&#228;hlt sie zu den zw&#246;lf „Ausgew&#228;hlten Orten“, die anl&#228;sslich des zwanzigj&#228;hrigen Jubil&#228;ums der deutschen Wiedervereinigung als Botschafter f&#252;r ein Miteinander von Ost und West gew&#252;rdigt werden.</p>
<p>„Wissenschaftliches Arbeiten medial direkt in den Unterricht einzubinden – das ist eine Projektidee, mit der ‘Coole Klassen Potsdam‘ v&#246;llig zu Recht zum ‘Ausgew&#228;hlten Ort im Land der Ideen‘ geworden ist“, so Holger Rupprecht, Minister f&#252;r Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. „Ich hoffe, dass dieses Beispiel Schule macht und zum Vorbild f&#252;r m&#246;glichst viele Kooperationen von Schulen und Forschungseinrichtungen in unserem Land wird.“</p>
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		<title>Geophysik auf der Polarstern</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 14:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>phillip</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dr. Karsten Gohl arbeitet als Geophysiker auf dem Forschungsschiff &#8216;Polarstern&#8217; des Alfred-Wegener-Institutes in Bremerhaven. Die in diesem Bericht begleitete Expedition &#8216;ANTXXIII-IX&#8217; startet aus dem Hafen von Punta Arenas in Chile. Ziel sind die Kerguelen, das gr&#246;&#223;te vulkanische Plateau der Erde, in der Antarktis. Vorort f&#252;hren die Forscher Untersuchungen an der Struktur der Erdkruste durch.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1854" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.realnature.tv/wp-content/uploads/2009/09/Polarstern_Karsten_Gohl.jpg" rel="lightbox[id1853]"><img class="size-thumbnail wp-image-1854" title="Forschungsschiff Polarstern" src="http://www.realnature.tv/wp-content/uploads/2009/09/Polarstern_Karsten_Gohl-160x107.jpg" alt="Forschungsschiff Polarstern" width="160" height="107" /></a><p class="wp-caption-text">Forschungsschiff Polarstern</p></div>
<p>Dr. Karsten Gohl arbeitet als Geophysiker auf dem Forschungsschiff &#8216;Polarstern&#8217; des Alfred-Wegener-Institutes in Bremerhaven. Die in diesem Bericht begleitete Expedition &#8216;ANTXXIII-IX&#8217; startet aus dem Hafen von Punta Arenas in Chile. Ziel sind die Kerguelen, das gr&#246;&#223;te vulkanische Plateau der Erde, in der Antarktis. Vorort f&#252;hren die Forscher Untersuchungen an der Struktur der Erdkruste durch.</p>
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		<title>Polarstern &#8211; Walforschung</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 10:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Marine mammals rely on sound and hearing  as their primary means of communication  and sensing their world. Concerns that  anthropogenic sound in the ocean could  infer their sensing, cause stress or even  damage their hearing physically rose a  controversial discussion and triggered a  worldwide boost in marine bioacoustic [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_747" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.realnature.tv/wp-content/uploads/2009/03/polarstern_expedition-034.jpg" rel="lightbox[id745]"><img class="size-thumbnail wp-image-747" title="polarstern_expedition-034" src="http://www.realnature.tv/wp-content/uploads/2009/03/polarstern_expedition-034-160x109.jpg" alt="Buckelwal im S&#252;dpolarmeer" width="160" height="109" /></a><p class="wp-caption-text">Buckelwal im S&#252;dpolarmeer</p></div>
<p>Marine mammals rely on sound and hearing  as their primary means of communication  and sensing their world. Concerns that  anthropogenic sound in the ocean could  infer their sensing, cause stress or even  damage their hearing physically rose a  controversial discussion and triggered a  worldwide boost in marine bioacoustic  research. <span id="more-745"></span></p>
<p>Innovative acoustic technologies  and field methods are required to provide a  basis for carefully designed and technically  challenging research projects on free-  ranging marine mammals, especially under  the harsh environmental conditions of polar  regions.<br />
The Ocean Acousticsgroup within the Marine  Observing Systems section endeavors  multidisciplinary research of environmental  scientists, geophysicists, oceanographers,  physicists, physiologists, and biologists to  investigate the need and scope of mitigation  measures for the effects of man-generated  sound in the ocean,  develop acoustic census  techniques, explore marine mammal  responses to various anthropogenic sounds,  and study the vocal behaviour and hearing  physiology of Antarctic marine mammals.</p>
<p>Risk assessmentsimply a comprehensive scientific approach,  involve multidisciplinary research, and require corresponding  data to be gathered in various field projects.</p>
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		<title>Ballonf&#252;llhalle und Fertigstellung der Fassade</title>
		<link>http://www.realnature.tv/2009/07/ballonfuellhalle-und-fertigstellung-der-fassade/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 07:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>phillip</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Baustelle Neumayer III &#8211; Bei angemessenen Wetterbedingunen findet die Montage der sogenannten Ballonf&#252;llhalle statt. Das tonnenschwere Ger&#252;st der Halle wird mit Hilfe des Krans auf das Dach gehoben und von den M&#228;nnern des Bauteams montiert. zentimeter genau m&#252;ssen die stahlf&#252;sse auf das Dach der Neumayer-Station III gesetzt werden, damit die massiven Stahlschrauben eingesetzt werden k&#246;nnen.
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1266" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.realnature.tv/wp-content/uploads/2009/06/nmiii_2_06_halle_fassade.jpg" rel="lightbox[id1265]"><img class="size-thumbnail wp-image-1266" title="Neumayer Station III" src="http://www.realnature.tv/wp-content/uploads/2009/06/nmiii_2_06_halle_fassade-160x106.jpg" alt="Neumayer Station III" width="160" height="106" /></a><p class="wp-caption-text">Neumayer Station III</p></div>
<p>Baustelle Neumayer III &#8211; Bei angemessenen Wetterbedingunen findet die Montage der sogenannten Ballonf&#252;llhalle statt. Das tonnenschwere Ger&#252;st der Halle wird mit Hilfe des Krans auf das Dach gehoben und von den M&#228;nnern des Bauteams montiert. zentimeter genau m&#252;ssen die stahlf&#252;sse auf das Dach der Neumayer-Station III gesetzt werden, damit die massiven Stahlschrauben eingesetzt werden k&#246;nnen.<span id="more-1265"></span><br />
Die Halle ist Teil des meteorologischen Forschungsbereiches der Neumayer III Station. on hier aus werden sp&#228;ter im laufenden Betrib der Station die Wetter Ballons in bis zu 30 Kilometer H&#246;he gestartet.</p>
<p>An anderer Stelle geht es auch in die finale Phase. An der S&#252;dseite der Station werden die letzten FAssadenteile montiert.  Zahlreiche H&#228;nde sind von N&#246;ten, um die einzelnen Fassadenelemente an deren vorherbestimmte Poition zu bringen.<br />
Die exakte Montage der Fassadenteile verlangt den M&#228;nnern sowohl Fingerfertigkeit als auch K&#246;rperkraft ab. Doch auch diese H&#252;rde meistert das Bauteam mit Bravour und die Au&#223;enhaut der Neumayer III Station ist am Ende des Tages fertiggestellt.</p>
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		<title>Aufr&#228;umarbeiten und Fertigstellung der Nordfassade</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 12:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem heftige St&#252;rme mit Schneedrift und Windgeschwindigkeiten von bis zu 30 Meter pro Sekunde die Au&#223;enarbeiten an der Baustelle Neumayer III tagelang lahm gelegt haben, kann die 50 k&#246;pfige Baumannschaft nun mit den Aufr&#228;um- und Weiterarbeiten beginnen.
Ein erster wichtiger Schritt ist das &#214;ffnen der Rampe, denn Baufahrzeuge und Ski-Doos wurden vor dem Sturm in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1261" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.realnature.tv/wp-content/uploads/2009/06/realnature-tv-fassade-neumayer-iii-2.jpg" rel="lightbox[id1260]"><img class="size-thumbnail wp-image-1261" title="realnature-tv-fassade-neumayer-iii-2" src="http://www.realnature.tv/wp-content/uploads/2009/06/realnature-tv-fassade-neumayer-iii-2-160x106.jpg" alt="Die Neumayer-Station III im Bau" width="160" height="106" /></a><p class="wp-caption-text">Die Neumayer-Station III im Bau</p></div>
<p>Nachdem heftige St&#252;rme mit Schneedrift und Windgeschwindigkeiten von bis zu 30 Meter pro Sekunde die Au&#223;enarbeiten an der Baustelle Neumayer III tagelang lahm gelegt haben, kann die 50 k&#246;pfige Baumannschaft nun mit den Aufr&#228;um- und Weiterarbeiten beginnen.</p>
<p>Ein erster wichtiger Schritt ist das &#214;ffnen der Rampe, denn Baufahrzeuge und Ski-Doos wurden vor dem Sturm in der Garage in Sicherheit gebracht. Jetzt werden sie dringend ben&#246;tigt, denn ohne schweres Ger&#228;t und Fortbewegungsmittel k&#246;nnen die Arbeiten im &#8220;Ewigen Eis&#8221; nicht fortgesetzt werden.<span id="more-1260"></span></p>
<p>Der  tonnenschweren Rampendeckel wird von  Schneemassen bedeckt und muss vor dem &#214;ffnen ger&#228;umt werden. Der anfangs lockere Schnee, hat sich durch die n&#228;chtlichen Minusgrade verfestigt und in eine kompakte, harte Schneeschicht verwandelt. Es w&#228;re eine m&#252;hsame und extrem zeitaufwendige Arbeit, die gut 70 Zentimeter dicke, hart gefrorene Schicht von Hand zu entfernen.</p>
<p>Auch mit der Schneefr&#228;se dauern die R&#228;umarbeiten einige Stunden an, doch dann ist der Rampendeckel freigelegt und der Bagger kann unter Anweisung  damit beginnen, die Massen aus Schnee und Eis zu beseitigen.</p>
<p>Erst nach all diesen notwendigen Vorarbeiten, kann die hydraulische Hebevorrichtung der Rampe eingesetzt werden. Per Steuerung  bewegt sich der schwere Deckel Zentimeter f&#252;r Zentimeter nach oben und gibt den Blick in die Einfahrt der Garage frei.</p>
<p>Der Anblick ist keine gro&#223;e &#220;berraschung, denn schon w&#228;hrend der Tage der Drift konnte man aus der Garage beobachten, wie durch jede noch so erdenklich kleine Ritze der Rampenkonstruktion kubikmeterweise feiner Schnee zugeblasen wurde.  Das Stahlwerk ist &#252;ber und &#252;ber mit Schneekristallen und  Eiszapfen bedeckt und auch die Einfahrt an sich ist kaum noch als solche zu erkennen. Berge von Schnee bilden stalagmitenf&#246;rmige, bizarre Gebilde und versperren den Weg.</p>
<p>Das Team arbeitet gut zusammen. Alle sind Fachm&#228;nner auf ihrem Gebiet und kennen die Bedingungen der Antarktis. Die Arbeiten und die erforderlichen, zeitlichen Abl&#228;ufe werden kurz per Funk besprochen und zielorientiert durchgef&#252;hrt.</p>
<p>Nun heisst es f&#252;r den Fahrer des Pisten Bullys, die eingedrungenen Schneemassen zu entfernen. Die Arbeit erfordert viel Erfahrung, Fingerspitzengef&#252;hl und ein hohes Ma&#223; an Konzentration. Das Niveau der Garage soll auf konstanter Tiefe unter der Eisoberfl&#228;che gehalten werden, das Gef&#228;lle der Rampeneinfahrt muss f&#252;r s&#228;mtliche Fahrzeuge passierbar sein.</p>
<p>Nach einer Stunde ist es vollbracht, die Rampe ist komplett ge&#246;ffnet und die Einfahrt freigeschoben. Den weiteren Au&#223;enarbeiten an der Station steht also nichts mehr im Wege.</p>
<p>Der riesige Baukran wurde schon in Arbeitsbereitschaft versetzt und die notwendigen Materialien f&#252;r den Weiterbau gezielt vorbereitet, sodass die Monteure sofort mit dem Anbringen der n&#228;chsten Fassadenteile an der Nordseite der Station beginnen k&#246;nnen.</p>
<p>Schon vor den extrem st&#252;rmischen Tagen hatten sie ganze Arbeit geleistet und die komplette Ost- und Westseite ebenso geschlossen, wie das Dach und den Zwischenboden &#252;ber den Stahltr&#228;gern. Es war ein Wettlauf mit der Zeit und ein &#252;beraus wichtiger Fortschritt f&#252;r die gesamte Bauphase Neumayer III, denn mit dem Schlie&#223;en der gr&#246;&#223;ten Fassadenfl&#228;chen wurde der Containeraufbau und alle anderen Einrichtungen im Inneren des Stationsrohbaus vor Wind und Wetter gesch&#252;tzt.</p>
<p>Nun folgen also die letzten beiden, fl&#228;chenm&#228;&#223;ig kleineren Stirnseiten im Norden und S&#252;den. Wieder wird jedes Fassadenteil mit dem Kran und einer speziellen Saugvorrichtung aufgenommen, an das Stahlger&#252;st gef&#252;hrt, genauestens eingepasst und schlie&#223;lich fachgerecht verschraubt. Diese Arbeit wird mit Sorgfalt und viel Pr&#228;zision durchgef&#252;hrt, denn nur eine undurchl&#228;ssige Isolierschicht als Ganzes wird zwingende Voraussetzung f&#252;r die sp&#228;tere Temperaturregulierung in der Station sein.</p>
<p>Die Fassadenbauer bilden zusammen mit dem Kranfahrer ein Team, das sich fast blind versteht. Die verbleibende Kommunikation zwischen den M&#228;nnern am Boden, dem Fahrer und den Monteuren im Ger&#252;st und auf den Steigern funktioniert reibungslos. Die Abl&#228;ufe sind nach Wochen der t&#228;glichen, zusammen durchgef&#252;hrten Montage voll und ganz automatisiert. Jeder weiss um seine Aufgabe und Verantwortung, und so geht auch die Fertigstellung</p>
<p>Es ist ein erfolgreicher und sch&#246;ner Abschnitt der schon &#252;ber 5 Monate andauernden Bauphase. Denn endlich ist es soweit, die Station bekommt ein Gesicht und ihren wohl verdienten Namen: Neumayer-Station III</p>
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		<title>NM III &#8211; 2. Bausaison Teil 4</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 09:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>phillip</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Bezug auf die Baustelle gibt es gute Neuigkeiten. Es sind mittlerweile alle Container verbaut. Das Kraftwerk der Station ist an Ort und Stelle.Mit vereinten Kr&#228;ften wurden die letzten Kraftwerkscontainer an ihre Position im n&#246;rdlichen Teil der Station verbracht und ausgerichtet.
Damit hat man nun endg&#252;ltig einen guten Eindruck davon wie die Station am Ende aussehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_519" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.realnature.tv/wp-content/uploads/2009/03/img_2804.jpg" rel="lightbox[id171]"><img class="size-thumbnail wp-image-519" title="img_2804" src="http://www.realnature.tv/wp-content/uploads/2009/03/img_2804-160x106.jpg" alt="Einlassen der ersten Container" width="160" height="106" /></a><p class="wp-caption-text">Einlassen der ersten Container</p></div>
<p>In Bezug auf die Baustelle gibt es gute Neuigkeiten. Es sind mittlerweile alle Container verbaut. Das Kraftwerk der Station ist an Ort und Stelle.Mit vereinten Kr&#228;ften wurden die letzten Kraftwerkscontainer an ihre Position im n&#246;rdlichen Teil der Station verbracht und ausgerichtet.<span id="more-171"></span></p>
<p>Damit hat man nun endg&#252;ltig einen guten Eindruck davon wie die Station am Ende aussehen wird. Im ersten Deck reihen sich die Container der Technik, Kommunikation, des Hospitals und die Aufenthaltsr&#228;ume aneinander. Im zweiten Deck dann die Unterk&#252;nfte und Laboratorien.  Im Moment wirken die Unterk&#252;nfte der Bewohner zwar schon gem&#252;tlich, aber noch etwas steril.</p>
<p>Aber dies wird sich wohl bald &#228;ndern, wenn jeder seinen individuellen Touch mit in die Station und seinen Container bringt. Auch der Ausblick aus den Containern ist atemberaubend. Und das einstrahlende Sonnenlicht k&#246;nnte etwas erm&#246;glichen wovon Generationen von Neumayer-Bewohnern getr&#228;umt haben d&#252;rften: Zimmerpflanzen. Obwohl diese in den Wintermonaten sicher noch etwas k&#252;nstliches Sonnenlicht gebrauchen k&#246;nnten.</p>
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		<title>NM III &#8211; 2. Bausaison Teil 3</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 09:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>phillip</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor allem aber hat das milde Wetter auch f&#252;r gutes Vorankommen auf der Baustelle gesorgt. Das Stahlger&#252;st w&#228;chst stetig weiter und man kann nun schon die sp&#228;tere Form der Station erkennen. Die Stations-Container werden von einem gro&#223;en Stahlkorb gesch&#252;tzt, der sp&#228;ter noch mit einer isolierenden Fassade verkleidet wird.

Neumayer III Baustelle &#8211; AntarktisDie ersten Stationscontainer haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_522" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.realnature.tv/wp-content/uploads/2009/03/img_3976.jpg" rel="lightbox[id165]"><img class="size-thumbnail wp-image-522" title="img_3976" src="http://www.realnature.tv/wp-content/uploads/2009/03/img_3976-160x106.jpg" alt="Die Container der Neumayer-Station III werden montiert" width="160" height="106" /></a><p class="wp-caption-text">Die Container der Neumayer-Station III werden montiert</p></div>
<p>Vor allem aber hat das milde Wetter auch f&#252;r gutes Vorankommen auf der Baustelle gesorgt. Das Stahlger&#252;st w&#228;chst stetig weiter und man kann nun schon die sp&#228;tere Form der Station erkennen. Die Stations-Container werden von einem gro&#223;en Stahlkorb gesch&#252;tzt, der sp&#228;ter noch mit einer isolierenden Fassade verkleidet wird.</p>
<p><span id="more-165"></span></p>
<p>Neumayer III Baustelle &#8211; AntarktisDie ersten Stationscontainer haben auch schon den Weg an ihren Platz gefunden. Nach und nach schweben sie &#252;ber der Station ein und werden auf dem letzen St&#252;ck von den Arbeitern zentimetergenau in ihre Halterungen man&#246;vriert. Teils durch das Geschick der Kranfahrer und manchmal auch nur mit einem Kantholz und der guten alten Hebelwirkung, finden die Container so auf ihren Platz.</p>
<p>Die Fahrer in den schweren R&#228;umger&#228;ten haben in den letzten Tagen alle notwendigen Elemente f&#252;r die Station aus dem Schnee befreit. F&#252;r jemanden aus dem eher schneearmen Deutschland ist die Vorher-Nachher Situation der ausgegrabenen, oder besser freigelegten, Elemente ein schwer zu greifendes Bild.</p>
<p>Wir leben hier auf einer gro&#223;en, freien und wei&#223;en Fl&#228;che. Da sind vier Meter H&#246;henunterschied am Horizont noch keine Ver&#228;nderung. Und so kann es sein, dass an einem Platz, der gestern noch leer schien, heute pl&#246;tzlich eine kleine Kolonie gigantischer Holzkisten steht. Nur das diese Kisten schon seit 8 Monaten dort sind. Und es ist nur der Schnee um sie herum entfernt und der Boden weitr&#228;umig eingeebnet worden.</p>
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