Bahrain – Land of Contrasts (2010)
von Jens Kösters und Christoph Seidel
In Zusammenarbeit mit der Unesco entstand eine Filmdokumentation über das arabische Königreich Bahrain. Mit einer Fläche, die mit den Ausmaßen von Hamburg zu vergleichen ist, ist Bahrain der kleinste Staat im arabischen Raum. Trotz der Tatsache verfügt die Insel über eine reichhaltige Geschichte und Kultur, die bis auf das 3. Jahrtausend vor Chr. zurück geführt werden kann. Neben dem Fort Qal`at al Bahrain, das im Jahre 2005 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, war die pulsierende Hauptstadt Manama, die alte Innenstadt von Muhaaraq, sowie die Töpferstadt A’Ali und deren umliegenden Grabhügelfeldern, Mittelpunkt der Dokumentation. Zusätzlich wurde auf den Hawar Inseln nördlich von Katar gedreht. Dort plant die Unesco in den nächsten Jahren ein Biosphäre Reservat zu errichten.

Neumayer-Station III
Die neue deutsche Antarktisstation Neumayer III des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft wird am 16. November in die Antarktis verschifft. Die von der Firmengemeinschaft J.H. Kramer Stahlbau und Kaefer Isoliertechnik gefertigte Station wird derzeit in Bremerhaven für die vierwöchige Überfahrt vorbereitet.
‘Bau der Neumayer III Station’ weiterlesen
Als erste Forschungsstation in der Antarktis ist die Neumayer-Station III ein kombiniertes Gebäude für Forschung, Betrieb und Wohnen auf einer Plattform oberhalb der Schneeoberfläche, verbunden mit einer in den Schnee gebauten Garage. Auf der Plattform sind innerhalb einer Schutzhülle insgesamt 100 Container mit Wohnräumen, Küche, Messe und Hospital sowie verschiedene Labore, Funkraum, Sanitärräume, eine Energiezentrale und eine Schneeschmelze untergebracht. Die Garage unterhalb der Station beherbergt Werkstätten, Vorrats-, Abfall- und Tankcontainer und bietet Stellplätze für die Pistenbullys und Motorschlitten. Die Schelfeiskante, an der die Versorgungsschiffe anlegen, liegt rund 16 Kilometer entfernt.

Longyearbyen auf Spitzbergen
Um 9:30 Uhr treffen sich alle Teilnehmer der CASE 10 Expedition vor dem norwegischen Polarinstitut im Forschungspark, Longyearbyen.
Auf dem Programm des heutigen Tages stehen das Schiesstraining und die Einführung in die Verhaltensregeln in der arktischen Natur. Unser Trainer ist Jörg Lech, Logistiker beim norwegischen Polarinstitut und erfahrener Spitzbergenguide. Er kennt die Gegend, hatte schon viele Eisbärenbegegnungen und weiß die Gefahren der Wildnis einzuschätzen. Das Trainingsgebiet liegt etwas außerhalb von Longyearbyen, oberhalb des Flughafens, auf dem wir vor wenigen Tagen gelandete sind.
‘Wolk im Eis – Folge 1′ weiterlesen
Unterricht aus dem Eis: „Schüler können per Videokamera, Satellit und Computer Polarforschern bei der Arbeit zuschauen und in direkten Kontakt treten. Hierdurch wird der Unterricht interaktiv und Wissenschaft direkt erfahrbar“, betonte Ira Bartels von der Deutschen Bank in Potsdam als Repräsentantin der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ anlässlich der Preisverleihung. „Für die Integration der Polarforschung der ehemaligen DDR ist die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts zudem ein vorbildliches Beispiel für das Zusammenwachsen von Ost und West.“
Die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts wurde hierfür zusätzlich mit dem Sonderpreis „Gelebte Einheit“ ausgezeichnet. Damit zählt sie zu den zwölf „Ausgewählten Orten“, die anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung als Botschafter für ein Miteinander von Ost und West gewürdigt werden.
„Wissenschaftliches Arbeiten medial direkt in den Unterricht einzubinden – das ist eine Projektidee, mit der ‘Coole Klassen Potsdam‘ völlig zu Recht zum ‘Ausgewählten Ort im Land der Ideen‘ geworden ist“, so Holger Rupprecht, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. „Ich hoffe, dass dieses Beispiel Schule macht und zum Vorbild für möglichst viele Kooperationen von Schulen und Forschungseinrichtungen in unserem Land wird.“

GANOVEX IX: Sommer in der Antarktis
Aufnahmen und Eindrücke des antarktischen Sommers während der GANOVEX IX-Expedtion.
Lammergeyers or quebrantahuesos (bone breakers) as they are known in Spanish are the largest bird of prey in Eurasia, and Europe’s rarest vulture, around 70% of which live in the Aragonese Pyrenees, where the expedition takes place. They feed on marrow which they get by dropping bones repeatedly onto rocks, as their Spanish name aptly suggests. Their old name in English of ossifrage also refers to this habit. They are also known in English as bearded vultures. This is in reference to the ochre ruff of quills they sport around their necks. They are not born this way, but acquire the colour by actively seeking out iron-rich muds and rubbing their feathers in them. The theory goes that in a stand-off, the redder the feather, the tougher the lammergeyer.
‘Biosphere Spanien’ weiterlesen

GANOVEX IX Survival-Training
Bevor die GANOVEX IX-Expedition richtig beginnen kann, müssen alle Teilnehmer ein Überlebenstraining auf einem Gletscher in Neuseeland absolvieren, um sich einigermaßen an die antarktischen Klimabedingungen zu gewöhnen. Erst nach Bestehen des Trainings ist einigermaßen sicheres Arbeiten und Forschen in der Antarktis gewährleistet.

Die Lance im Hafen von Longyearbyen
Schon vor dem Frühstück können wir die Aufbauten der Lance, dem norwegischen Forschungsschiff im Hafen von Longyearbyen erkennen.
Einen Tag Verspätung hat der starke Sturm auf der Fahrt von Norwegen hierher mit sich gebracht. Für uns kann es nun endlich losgehen, denn unserer Überfahrt auf die Nordseite Spitzbergens steht nun nichts mehr im Wege. ‘Wolk im Eis – Folge 2′ weiterlesen